Tiefengeothermie in Straelen Der lange Weg zur ersten Bohrung

Straelen · Wirtschaftsministerin Mona Neubaur besuchte den Gartenbaubetrieb Draek in Straelen. Dort soll künftig mithilfe von Tiefengeothermie geheizt werden. Doch bisher bremst die deutsche Genehmigungsbürokratie das Projekt.

 Rolf Bracke, Leiter des Fraunhofer-Instituts erklärt Wirtschaftsministerin Mona Neubaur das Projekt „Deep“, das die Tiefengeothermie in Straelen vorantreiben soll.

Rolf Bracke, Leiter des Fraunhofer-Instituts erklärt Wirtschaftsministerin Mona Neubaur das Projekt „Deep“, das die Tiefengeothermie in Straelen vorantreiben soll.

Foto: Norbert Prümen

In der Theorie klingt es eigentlich gar nicht so kompliziert. Vereinfacht gesagt, müsste man einfach ein Loch bohren. Hoffen, dass man in der Erde auf warmes Wasser trifft. Dieses Wasser dann fördern und die Energie als Heizquelle nutzen. Tiefengeothermie nennt sich das, in Straelen soll es zukünftig dazu beitragen, dass der Gartenbau klimaneutral heizen kann.