Wachtendonk: Wählergemeinschaft gegen "Wachtendonk first"-Politik

Wachtendonk : Wählergemeinschaft gegen "Wachtendonk first"-Politik

Die Wankumer Wählergemeinschaft (WWG) begrüßt den Antrag der CDU zum integrierten Handlungskonzept für Wankum. "Das freut uns natürlich, dass die CDU als stärkste Fraktion im Wachtendonker Rat sich unserer Kritik gegenüber der Verwaltung angeschlossen hat", so der Wankumer Ortsvorsteher und WWG-Fraktionsvorsitzende Matthias Küppers.

Bereits in der Ratssitzung im März hatte das WWG-Ratsmitglied Simon Kretschmer den Bürgermeister kritisiert, weil Wankum nicht berücksichtigt werden sollte und nur ein "IHK" für den Ortsteil Wachtendonk vorgesehen war. In einer nachfolgenden Fraktionschefsitzung habe die WWG nochmals ihre Bedenken gegen eine "Wachtendonk-first-Politik" klarmachen können, erläutert Küppers. Dies habe dann wohl auch dazu geführt, dass die CDU sich für diesen Antrag entschlossen hat. Küppers: "Das zeigt aus unserer Sicht, wie wichtig wir als Freie Wählergemeinschaft für die Gemeinde sind. Nun werden beide Ortsteile gleichberechtigt mit einer Zukunftsvision bedacht, und diese Wertschätzung dürfen die Bürger der Gemeinde Wachtendonk selbstverständlich auch erwarten."

In dem Antrag der CDU werden laut WWG schon konkret Maßnahmen für den Wankumer Ortskern benannt, "und die finden auch grundsätzlich unsere Zustimmung", so Kretschmer. Jedoch vermisst die WWG die Einbindung der Bürger, "denn wir glauben nicht, dass seitens der Politik hier das alleinige Wissen über sinnvolle und notwendige Ortsentwicklungen vorhanden ist".

Wie es bereits anderenorts im Kreis Kleve vorgesehen ist, will die WWG darauf drängen, dass auch die Wachtendonker Gemeindeverwaltung hierzu noch eine Bürgerbefragung oder über eine Ortsbegehung die Wünsche und Ideen der hier lebenden Menschen aufnehmen wird.

(RP)