Wachtendonk: Wachtendonker Musikwochenende erlebt die fünfte Auflage

Wachtendonk: Wachtendonker Musikwochenende erlebt die fünfte Auflage

Das fünfte Wachtendonker Musikwochenende geht von Freitag, 20. April, bis Sonntag, 22. April, über die Bühne. Künstler aus der Region stellen auf Einladung des Kulturkreises Wachtendonk sich und ihr spezielles Instrument dem interessierten Publikum im Bürgerhaus "Altes Kloster" vor.

Zum Auftakt präsentiert der Kulturkreis zwei Künstler mit gänzlich unterschiedlicher Musik. In ihrem neuen Konzertprogramm "Musette adrett" entführt die Akkordeonistin Bettina Born mit eigenen Kompositionen in ihre Welt der Musette-Walzer und des Tangos. Das Trio "Hut Up" (Jürgen Schwalk, Ralf Diedenhofen und Georg Herz) bietet Sounds voll Energie, Tracks voll Schubkraft und Klangkompositionen, deren Dialoge sich einprägen. Die Musik beinhaltet filigrane Töne, akustische Virtuosität und eigenständigen Spielwitz. Die unterschiedlichen Backgrounds aus Klassik, Jazz und Latin verbinden die Vollblutmusiker zu einem Programm, in dem der musikalische Dialog immer im Zentrum ihres Zusammenspiels steht.

Am zweiten Tag des Musikwochenendes erwartet die Zuhörer eine Vielzahl von Instrumenten aus der Querflöten- und Blockflötenfamilie sowie Flöten aus den verschiedensten Kulturkreisen rund um den Globus. In ihren Kompositionen und Improvisationen lässt Cordelia Loosen-Sarr (Klassik- und Jazzstudium für Querflöte) Einflüsse unterschiedlichster Spieltechniken und Musikstile erkennen: vom Jazz über orientalische, lateinamerikanische, asiatische, spanische, afrikanische und meditative Klänge bis hin zu Reggae und Funk. "Living Flutes with Heart & Soul" heißt das neue Programm, mit dem Cordelia Loosen-Sarr ihre Zuhörer auf eine Reise durch die Welt der Flöten und Musikkulturen entführt. "Blues 66" mit Wolf "Guitar" (Wolf Wiedemann) und "Howling" Sven (Sven Bükow) laden zu einer Reise durch den Blues ein, moderieren ihr Programm mit kurzen Erläuterungen und spielen geschmeidige Rhythm'n'Blues-Standards, die in Finger, Füße und Herz gehen. Auch sind eigene Blues-Songs mit deutschen Texten dabei. Gitarre, zwei Stimmen, Bluesharp, Sax, Querflöte und manchmal auch eine Cigar-Box vermitteln die Bluesstimmung, die glücklich macht und den Alltagsstress vergessen lässt.

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Das fünfte Wachtendonker Musikwochenende findet seinen Abschluss mit den Auftritten von zwei unterschiedlichen Duos. Das Duo "GezeitenKlang", das sind Constanze Rolfink und Jürgen Gros, verknüpft Eindrücke, die es auf seinen Reisen gewonnen hat, klanglich mit seiner Musik. Klassische Instrumente werden verwoben mit außergewöhnlichen aus aller Welt, wie Monochord, Querflöte, Guzheng und KoTaMo. Texte zur Musik runden das Konzert ab.

Zum Duo "Aciano" haben sich die Geigerin Freya Deiting und die Gitarristin Sandra Wilhelms zusammengefunden. "Aciano" ist das spanische Wort für "Kornblume". Die sogenannte "blaue Blume" galt in der Romantik als Symbol der Natürlichkeit und der Sehnsucht nach der Ferne. So finden sich im Repertoire der Musikerinnen auch Stücke aus dem Bereich der World Music mit brasilianischen Choros, irischen Tunes und osteuropäischem Klezmer.

(RP)
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