Wachtendonk: Wachtendonk leuchtet

Wachtendonk : Wachtendonk leuchtet

Fachausschuss sieht sich die Probe-Illumination an der Niersuferpromenade an. QR-Codes bauen das digitale Marketing der Gemeinde aus. Ideen für eine Sommerveranstaltung in Wankum ab 2019 werden gesammelt.

Einen ungewöhnlichen Anblick bot die Niersuferpromenade am Friedensplatz am Donnerstag nach Einbruch der Dunkelheit. In bunten Farben leuchteten die Mauer am Flussufer und die Brücke an der Apotheke. Die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Umwelt, Tourismus und Ortsentwicklung schauten sich an, wie eine Illumination an dieser Stelle aussehen könnte.

Ausschussvorsitzender Wilfried Ahlers (WWG) erinnerte daran, dass der Beschluss zur Brückenbeleuchtung gefasst sei. 8000 Euro stehen im Haushalt dafür bereit. Manuel Bodden wollte mit vielen Scheinwerfern "eine Ahnung geben, was man machen könnte". In der Diskussion vor Ort wurde gefordert, dass Autofahrer von dem Licht nicht geblendet werden dürfen.

Manuel Bodden (2.v.l.) brachte auch Lichtelemente direkt am Brückengeländer an. Foto: kla

Außerdem wurde an dem Abend deutlich, dass mit dem zur Verfügung stehenden Budget voraussichtlich nicht der gewünschte Effekt erreicht wird. Zumal die Leuchten auch gegen Vandalismus gesichert werden müssen, was nicht gerade billig werden dürfte. Die Maßnahme im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts soll ausgeschrieben werden.

Zum Ausbau des digitalen Marketings hat die Gemeinde witterungs- und UV-beständige Aufkleber mit einem QR-Code installiert. Durch Abruf des QR-Codes über das Smartphone werden Gäste auf eine spezielle Tourismus-Seite geleitet.

An bislang etwa 25 publikumswirksamen Standorten in den beiden Ortsteilen Stadt Wachtendonk und Wankum, wie E-Bike-Ladestationen, Reisemobilstellplätze, Bootssteg, Grillhütte, Niersfähre Aiwa, Bürgerhaus, werden dem Besucher aktuelle Informationen zu Gastronomie, Veranstaltungen, Freizeitangeboten in der Gemeinde Wachtendonk zur Verfügung gestellt. Mit der Aktion soll vor allem der Service für Touristen weiter verbessert werden. Die entsprechende Internetseite www.wachtendonk.de/Ihre Freizeit kann auch direkt - ohne QR-Code - aufgerufen werden.

Der Ausschuss diskutierte auch darüber, ob der Kinder-Sommer Wachtendonk (KiSoWa) auf Wankum ausgedehnt werden könnte. Diesen Wunsch hatte Karl-Heinz Druyen, der Vorsitzende des Wankumer Heimatbundes, geäußert. Grundsätzlich fanden alle Ausschussmitglieder diese Idee gut, nur wollte man das für dieses Jahr nicht übers Knie brechen.

Die Veranstaltung am Friedensplatz belassen, und ab 2019 für Wankum etwas Typisches mit Alleinstellungsmerkmal finden - so lautete der Tenor. Die Fraktionen bringen ihre Ideen im September in die Fraktionsvorsitzendenrunde ein. Der Ausschuss will im November weiter beraten.

(RP)
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