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Sanierungen an Gelderner Schulen: Von wegen Sommerferien

Sanierungen an Gelderner Schulen : Von wegen Sommerferien

Trotz Unterrichtspause herrscht an den Schulen in Geldern derzeit Betrieb – die Stadt lässt dort Klassenräume aufmöbeln, Toiletten sanieren und Fenster austauschen. Rund 387.000 Euro kosten die Projekte insgesamt.

Schüler und Lehrer mögen Sommerferien haben und die Klassenräume nicht betreten. Von Ruhe in den Gelderner Schulen kann aber trotzdem keine Rede sein. Denn dort wird in der Sommerpause renoviert und saniert. Insgesamt setzt die Stadtverwaltung bis zum Schulstart im September dort Bauprojekte für rund 387.000 Euro um. Die Projekte im Überblick:

Lise-Meitner-Gymnasium Eines der teuersten Projekte steht im LMG auf dem Plan: Der Biologieraum wird für 80.000 Euro aufgemöbelt. Neu installiert werden eine Akustikdecke mit LED-Beleuchtung, die Wände bekommen einen frischen Anstrich, es wird in Fluchtwegstüren und neue Unterrichtsmaterialien investiert. Auch das Sekretariat des Gymnasiums wird für 5000 Euro renoviert.

Friedrich-Spee-Gymnasium Auch am benachbarten FSG tut sich etwas. Hier laufen die Arbeiten an den Toiletten, die bekommen eine neue Bodenbeschichtung. Kosten: 3000 Euro.

Sekundarschule Niederrhein Wie auch am Lise-Meitner-Gymnasium steht an der Sekundarschule die Erneuerung des Bioraums an, ebenfalls 80.000 Euro sind hier veranschlagt. Hinzu kommt ein weiteres teures Projekt: In den Verwaltungsräumen werden neue Fenster installiert, die alten Holzfenster werden für 40.000 Euro gegen neue Kunststofffenster ausgetauscht.

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St.-Michael-Grundschule Auch an den Grundschulen wird gewerkelt, vor allem an der St.-Michael-Schule in der Gelderner Innenstadt. Dort sanieren Arbeiter die Mensa für den offenen Ganztag. Für 50.000 Euro wird eine neue Fluchttür mit Rollstuhlrampe eingebaut. In den Herbstferien folgen dann ein neuer Boden, ein frischer Anstrich und eine Küche mit Fettabscheider. Im Musikraum gibt es nach den Sommerferien mehr Platz: Dort entsteht für 6800 Euro ein Podest mit Treppenaufgang als Raumerweiterung.

St.-Antonius-Grundschule An der Hartefelder Schule spendet eine neue Sonnenschutzanlage bald Schatten auf dem Schulhof. Kosten: 35.000 Euro. Zudem bekommen drei Räume für den offenen Ganztag einen neuen Anstrich für 7800 Euro und die Toiletten in der Turnhalle neue Trennwände für 4700 Euro.

St.-Adelheid-Grundschule Vor allem die Lehrer profitieren von den Arbeiten an der Grundschule an der Friedrich-Spee-Straße. Für 20.000 Euro werden die Lehrertoiletten rundum saniert. Aber auch die Schüler gehen nicht leer aus. Auf dem Schulhof werden für insgesamt 6000 Euro neue Markierungen aufgemalt und die Spielgeräte bekommen neuen Fallschutz, damit die Kinder sich nicht verletzen können.

St.-Martini-Grundschule Ähnlich ist die Situation an der Schule in Veert. Auch dort werden für 20.000 Euro die Lehrertoiletten saniert. Auf dem Spielplatz entsteht für 2000 Euro ein neuer Zaun.

Albert-Schweitzer-Grundschule Sichtbare Veränderungen gibt es an der Gemeinschaftsgrundschule in der Mensa. Dort kümmern sich die Arbeiter um einen Wanddurchbruch zwischen Küche und Speiseraum, die Kosten dieser Arbeiten liegen bei 4000 Euro. Im Lehrerzimmer werden drei Türen für 1000 Euro ausgetauscht. Und in einem Klassenraum wird eine besondere Schallschutzdämmung für 2000 Euro angebracht. Die ist für Schüler mit dem Förderschwerpunkt „Hören und Kommunikation“ gedacht.

St.-Luzia-Grundschule Insgesamt 20.000 Euro investiert die Stadt Geldern an der Luzia-Schule in Walbeck. Dort werden im Lehrerzimmer und Sekretariat neue Böden ausgelegt, die Wände gestrichen, Teeküche und Schränke erneuert.

Auch nach den Sommerferien wird sich einiges tun an den Schulen. 100 Millionen Euro will die Stadt Geldern in den nächsten Jahren investieren. Drei Großprojekte sind Teil des Plans. Da ist der Umzug der Realschule An der Fleuth auf das Gelände der Geschwister-Scholl-Schule in Veert. Dort ist neben Sanierung und Umbau auch ein Neubau erforderlich. Das Realschul-Gebäude an der Königsberger Straße steht dann der wachsenden Gesamtschule zur Verfügung. Auch dort ist der Bau eines weiteren Gebäudes erforderlich. Für die Gymnasien ist die Entscheidung noch nicht gefallen, aber es sieht so aus, als ob die Schulen einen Neubau bekommen, in dem Friedrich-Spee- und Lise-Meitner-Gymnasium weiterhin unabhängig voneinander arbeiten können.