Kerken: Verwaltung setzt weiter auf Straßendrempel in Aldekerk

Kerken : Verwaltung setzt weiter auf Straßendrempel in Aldekerk

Mit Blick auf die Verkehrssituation in Aldekerk, besonders wenn die Schüler gebracht oder abgeholt werden, hatte die BVK-Fraktion beantragt, die Straßendrempel (Bremsschwellen) am Rahmer Kirchweg abzubauen und stattdessen ein generelles Tempolimit von 20 einzuführen. Für die Sitzung des Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses am Dienstag, 6. Februar, 18 Uhr, nimmt die Verwaltung dazu Stellung. Aus ihrer Sicht sollte der Antrag abgelehnt werden.

Die Verwaltung erinnert daran, dass die Bremsschwellen in den 80er Jahren gebaut wurden, um die Schüler zu schützen. "Alleine vor diesem Hintergrund hält die Verwaltung einen Rückbau der Bremsschwellen im Interesse der Sicherheit der Schüler für mindestens sehr bedenklich, wenn nicht sogar für nicht verantwortlich", heißt es in der Vorlage.

Die BVK argumentiert in ihrem Antrag besonders mit der Erreichbarkeit des Feuerwehrgerätehauses beziehungsweise möglichen Behinderungen der Wehr bei Einsätzen. Die Verwaltung wird an dieser Stelle in der Vorlage ansatzweise ironisch und empfiehlt der BVK, in Zukunft vor Formulierung von Anträgen das Gespräch mit den Betroffenen zu suchen. Die Verwaltung habe nachgefragt und vom Löschzugführer in Aldekerk sowie vom Leiter der Feuerwehr die Auskunft erhalten, dass sie von der BVK nicht auf die angebliche Problematik angesprochen wurden. Der Löschzug Aldekerk halte trotz der Bremsschwellen die Hilfsfristen aus zeitlicher Sicht ein. Ein Rückbau der Drempel würde zwar die Anfahrt- und Ausrückzeiten verkürzen, durch die gleichzeitig beantragte Reduzierung der Geschwindigkeit auf 20 km/h wiederum verlängert. Schäden an Feuerwehrfahrzeugen durch die Drempel seien nicht bekannt.

(RP)
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