Jubiläum im Kreis Kleve Seit 25 Jahren för Land en Lüj

Kreis Kleve · 1998 wurde der Mundartverein gegründet. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den niederrheinischen Dialekt zu erhalten. Und an jüngere Generationen weiterzugeben.

Sie leiten den Verein: Josef Jörissen, Lutz Dennstedt, Peter Baumgarten, Gerd Koppers, Hans-Gerd Kersten, Hubertina Croonenbreok, „Juki“ Bornheim, Dr. Matthias Schrör (Kurator Haus Ingenray) und Ulrich Francken.

Sie leiten den Verein: Josef Jörissen, Lutz Dennstedt, Peter Baumgarten, Gerd Koppers, Hans-Gerd Kersten, Hubertina Croonenbreok, „Juki“ Bornheim, Dr. Matthias Schrör (Kurator Haus Ingenray) und Ulrich Francken.

Foto: For Land en Lüj

Das Platt war für Josef Jörrissen ein Türöffner. Der heute 76-Jährige war früher im Kreishaus in Kleve beschäftigt. Seine Kollegen wussten, dass er kleverländisch spricht. Und so war es Jörissen, der den Leuten das Anliegen des Kreises noch mal auf Kleefse Platt verdeutlichte. „Ich hatte eine viel größere Nähe zu den Menschen, wenn ich Platt gesprochen habe“, sagt Jörissen. Das bestätigt auch Ulrich Francken. Der ehemalige Bürgermeister von Weeze sagt, dass es der Dialekt einfacher mache, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Und so passt es, dass Francken und Jörissen im Haus Ingenray in Pont sitzen und über das 25-jährige Jubiläums eines Vereins sprechen, der sich der Erhaltung der niederrheinischen Mundart verschrieben hat: „För Land en Lüj“ heißt der Verein, auf hochdeutsch: „Für Land und Leute“.