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Vater-Sohn-Zeltlager der Kolpingsfamilien im Kreis Kleve

Kolpingsfamilien im Kreis Kleve : Schuhplattler im Zeltlager

Die Kolpingsfamilien im Kreis Kleve feierten am Wochenende ein Oktoberfest für Väter und Söhne auf der Hartefelder Bürgerwiese. Kommendes Jahr findet das Lager in Issum statt.

Am vergangenen Wochenende fand das traditionelle Vater-Sohn-Zeltlager der Kolpingsfami­lien Issum, Goch, Uedem, Rees, Elten und Geldern auf der Hartefelder Bürgerwiese statt. Eigentlich war die Kolpingsfamilie Geldern schon im Jahr 2020 mit dem Aus­richten des Zeltlagers an der Reihe. Durch Corona musste die Veranstaltung zwei Jahre verschoben werden. Um so mehr freuten sich alle auf das langersehnte Wie­dersehen, welches nun im dritten Anlauf klappte.

So reisten am Freitag über 130 Kolpinger aus dem Kreis Kleve an und bauten ihre Zelte auf. Das Motto des diesjährigen Zeltlagers lautete „Oktoberfest“. Daher hatten auch einige Teilnehmer ihre Lederhose im Gepäck. Am Freitag gab es dann die traditionelle Lagermesse, die Kolpingsbruder Diakon Helmut van den Berg aus Issum zelebrierte. Natürlich wurde am Schluss das Lied von Vater Kolping gesungen.

Samstag hatten sich die Gelderner etwas ganz Besonderes ausgedacht. Es wurde eine Oktoberfestkirmes mit vielen toll ausgedachten Spielen für Jung und Alt aufge­baut. Selbstverständlich traten die Kolpingsfamilien bei den Spielen gegeneinander an. Der Fassanstich durch den Kirmeschef und Lagerleiter Floris van der Voet nicht fehlen. Für die Kinder gab es Softeis bis zum Abwinken. Abends auf der Bühne im großen geschmückten Festzelt ging es dann weiter mit Bierkrugschie­ben, Baumstammsägen, Wettmelken und Bierkrugstemmen. Stärkster Mann beim Stemmen war Kevin Relouw von der Kolpingsfamilie Geldern, der einen packenden Kampf lieferte. Höhepunkt am Abend im Zelt waren die unterschiedlichen Interpretati­onen des Schuhplattlers. Vom Tanzmariechen bis zu den Wildecker Herzbuben war alles auf der Bühne. Die Kolpingsfamilie Goch war mit ihrem Bühnenprogramm kaum zu bremsen. Nach den tollen, kreativen Aufführungen wurde bis weit nach Mitter­nacht ausgelassen gefeiert. Alle hatten richtig Lust und die Stimmung war spitze.

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Am nächsten Tag gab es dann noch ein Fußballturnier der Kolpingsfamilien unterei­nander, welches die Kolpingsfamilie Rees für sich entscheiden konnte. Bei der Sie­gerehrung wurde verkündet, dass die Kolpingsfamilie Uedem in der Gesamt­wertung aus der Lagerkirmes, den abendlichen Wettbewerben im Zelt und dem Schuhplattler-Auftritt den ersten Platz erreichte. Zum Sieg wurde ein Pokal an die Uedemer Mannschaft überreicht.

Aber eigentlich gab es nur Gewinner beim Zeltla­ger. Denn die anschließende Lagerkritik machte deutlich, dass sich die Gäste sehr wohl gefühlt haben und alle der Meinung waren, dass es ein Spitzenlager war, was allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Gedankt wurde den vielen Helfern und Organisatoren rund um Lagerleiter Floris van der Voet, die alle Hände voll vor, wäh­rend und nach dem Lager zu tun hatten. Auch Kolpings-Vorsitzender Michael Gawellek zeigte sich sichtlich zufrieden.

Im kommenden Jahr findet das Vater- und Sohn-Zeltlager der Kolpingsfamilien vom 4. bis 6. August in Issum statt. Die Gastgeber gaben bekannt, dass das nächste Motto des Lagers „Manege frei“ sein wird. Alle können sicher­lich sehr gespannt sein, wie das die einzelnen Kolpingsfamilien zu diesem Thema interpretieren wer­den.

(RP)