Geldern: Überraschend weniger Arbeitslose

Geldern: Überraschend weniger Arbeitslose

Erfreuliche Zahlen präsentierte gestern die Arbeitsagentur Geldern. Die Zahl der Arbeitslosen in den Städten Geldern und Straelen sowie den Gemeinden Issum, Kerken, Wachtendonk und Rheurdt ist im März um 123 auf 2319 zurückgegangen. Das sind fünf Prozent weniger als im Februar, als die Zahl noch bei 2442 lag.

Geschäftsstellenleiterin Renate Gollan sprach von einer "überraschend positiven Entwicklung". 432 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos (26 weniger als vor einem Jahr), und gleichzeitig beendeten 522 Menschen ihre Arbeitslosigkeit. Im März betrug die Arbeitslosenquote im Bereich der Geschäftsstelle Geldern fünf Prozent; im Februar lag sie noch bei 5,2 Prozent. Auch im Vergleich zum Vorjahr können sich die Zahlen sehen lassen. Im März 2009 gab es noch 32 Arbeitslose mehr, und die Arbeitslosenquote lag bei 5,1 Prozent.

Erfreuliches für Jobsuchende

  • Geldern : Arbeitslose Geldern

Erfreuliches gibt es auch für alle Jobsuchenden zu vermelden. Der Stellenbestand ist im März um 22 Stellen auf 164 gestiegen. Die Arbeitgeber meldeten im März 102 neue Stellen, das waren 17 mehr als vor einem Jahr. Laut Gollan werden derzeit unter anderem Berufskraftfahrer und beispielsweise auch Arzthelferinnen gesucht. Besonders interessant: Nur die Geschäftsstellen Geldern und Goch konnten für den Vergleichszeitraum eines Jahres eine positive Entwicklung bei den Arbeitslosenzahlen vorweisen.

In allen anderen Geschäftsstellen gab es im März im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Arbeitslose. Während im Geschäftsstellenbereich Geldern 1,4 Prozent und im Geschäftsstellenbereich Goch 0,3 Prozent weniger Arbeitslose als im Vorjahresmonat gemeldet waren, gab es in Moers 15,7 Prozent und in Kleve 15,8 Prozent mehr Arbeitslose als im März 2009. Gründe für die Diskrepanz konnte Gollan nicht nennen. Weitere Vergleichszahlen: Im Geschäftsstellenbereich Moers liegt die Arbeitslosenquote bei 9,0 Prozent, in Kleve bei 8,6 Prozent und in Geldern bei 5,0 Prozent.

(RP)