The Voice: Aldekerker im Team von Mark Forster

The Voice of Germany : Aldekerker im Team von Mark Forster

Lars Kamphausen ist eine Runde weiter: Der 19-Jährige ist am Sonntag bei „The Voice“ angetreten und wurde für seine ruhige Version eines Rapsongs von den Juroren gelobt. Als nächstes stehen für den Sänger die „Battles“ an.

Lars Kamphausen hat sich getraut: Der 19-Jährige aus Aldekerk ist am Sonntag bei der achten Staffel der Casting-Show „The Voice of Germany“ angetreten. Dieser Mut wurde belohnt: Der Student hat es in die zweite Runde geschafft.

Für seinen Auftritt hatte Lars Kamphausen sich den Song „Traum“ des Rappers „Cro“ ausgesucht und das Hip-Hop-Lied nur mit Gitarre und Gesang als Ballade performt. Für dieses Lied hatte sich der 19-Jährige entschieden, weil es „extrem interessant ist, den Song so zu machen, und zu schauen, wie er bei den Coaches ankommt“. Die Juroren sitzen während der „Blind Audition“ mit dem Rücken zu den Musikern und hören zu. „An sich war ich nicht aufgeregt oder nervös“, sagt Lars Kamphausen. „Doch als ich das Publikum toben hörte, das auf mich gewartet hat, da kam die Aufregung dann doch.“ Während des gesamten Auftritts hielt der 19-Jährige die Augen geschlossen.

Besonders angetan von dem Auftritt des Aldekerkers war Jury-Mitglied Mark Forster. Er hat Lars Kamphausen in sein Team geholt. Foto: Andre Kowalski ProSieben/Sat1

Bei der Jury kam die Ballade gut an: Die Juroren Mark Forster sowie Michi und Smudo von den Fantastischen Vier drehten sich um und sorgten dafür, dass Lars Kamphausen eine Runde weiterkam. „Allein schon die Art der Umsetzung eines Cro-Songs erzielt bei mir schon 75 Prozent“, sagte Juror Michi Beck nach dem Auftritt begeistert. Sänger Mark Forster kommentiert den Auftritt: „Die Freshness des Hip-Hop herauszunehmen und eine dicke Portion Gefühl reinzuknallen, gepaart mit einem großen Können.“

Lars Kamphausen erzählte den Juroren, wie er auf die Idee gekommen war, den Song in eine Ballade zu verwandeln: Er hatte sich von anderen Sängern inspirieren lassen. Wie auch den Rap-Song von Cro performte der Aldekerker spontan den Klassiker „Sie ist weg“ von den Fantastischen Vier. Die Coaches Michi Beck und Mark Forster sangen dazu langsam und gefühlvoll. Das Publikum und die Juroren Michael Patrick, Smudo und Yvonne Catterfeld waren ebenfalls begeistert von dieser Umsetztung. Auch die Familie des Aldekerkers fieberte in dem Studio mit.

Es begann ein Coachfight zwischen den Juroren Mark Forster und Michi Beck – beide wollten den Aldekerker für ihr Team gewinnen. Also stand der 19-Jährige vor der Qual der Wahl und entschied sich letztendlich für Mark Forster. „Ich hatte mich vorher nicht festgelegt, zu welchem Coach ich will und habe mich von dem berieseln lassen, was die Juroren gesagt haben“, sagt Lars Kamphausen. „Es war eine Bauchentscheidung.“ Dass er es in die nächste Runde schaffen würde, hatte der Aldekerker nicht gedacht. „Ich hatte natürlich darauf gehofft, war aber tierisch erstaunt und erleichtert.“

Kommenden Donnerstag sind die letzten „Blind Auditions“ bei Pro 7 zu sehen, am Sonntag beginnen die ersten Battles, bei denen die Kandidaten direkt gegeneinander antreten. Wann der 19-Jährige aus Aldekerk wieder auf der Bühne zu sehen ist, steht noch nicht fest. Doch soviel verrät er schon: Sein Auftritt wird ein Konstrast sein zu der Ballade, die er bei der „Blind Audition“ gesungen hat.