Einen Monat nach Bekanntwerden Was die Tecklenburg-Insolvenz für die Stadt Straelen und die Vereine bedeutet

Straelen · Der Bauunternehmer Hermann Tecklenburg war in Straelen wichtiger Geldgeber – nicht nur im Fußball, sondern auch bei Kulturveranstaltungen. Dieses Geld fällt jetzt weg. Wie die Vereine damit umgehen.

Hermann Tecklenburg musste für sein Unternehmen Insolvenz anmelden. Die Folgen sind in Straelen spürbar.

Hermann Tecklenburg musste für sein Unternehmen Insolvenz anmelden. Die Folgen sind in Straelen spürbar.

Foto: Ingo Lammert/Imago

Es ist fast genau einen Monat her, als ein Beben durch Straelen ging: Der Bauunternehmer Hermann Tecklenburg hat im Januar einen Insolvenzantrag gestellt. Die Firma, die in der Blumenstadt nicht nur wegen ihrer Bauprojekte, sondern auch als Sponsor von Sportvereinen, Stadtfesten und anderen Veranstaltungen präsent war, ist zahlungsunfähig. Zum Verhängnis wurde Tecklenburg nach eigenen Angaben das Projekt „Wallhöfe“ in Ratingen, das immer teurer wurde und für das er keinen Käufer findet. Noch immer ist unklar, was mit den 140 Beschäftigten passiert und ob der Firma es mit dem Insolvenzverwalter Markus Kier tatsächlich noch gelingt, die Insolvenz abzuwenden. Ein Versprechen der Firma Tecklenburg war es, die bestehenden Bauprojekte fortzuführen.