Taubenfütterern droht in Geldern Bußgeld

Ordnungsamt der Stadt Geldern kündigt Kontrollen an : Taubenfüttern verboten: Stadt Geldern droht mit Bußgeld

Das Ordnungsamt der Stadt Geldern kündigt Kontrollen an.

(möw) Die Taubenplage in der Innenstadt ist auch im Gelderner Rathaus ein Thema. „Zurzeit wird von der Stadtverwaltung ein Programm zur weiteren Verbesserung der Sauberkeit in der Innenstadt erstellt. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel werden im Rahmen der Haushaltsberatungen zum Haushalt 2019 vorgestellt und beraten. Dazu zählt sicherlich auch die Beseitigung des Taubenkots“, erläutert Claudia Elspaß von der Stadtverwaltung auf Anfrage unserer Redaktion.

Ein besonderes Problem sei die anhaltende Trockenheit in diesem Jahr. Der Taubendreck werde nicht durch den Regen entfernt. Claudia Elspaß: „Die Verwaltung hat eine Firma beauftragt, die in den nächsten Tagen die entsprechenden Stellen reinigen wird. Das grundsätzliche Problem von Tauben in der Innenstadt lässt sich dadurch natürlich nicht lösen. Das Ordnungsamt geht aktiv gegen die Fütterung der Tauben durch Dritte mit Bußgeldern vor.“

Einige Einzelhändler besonders auf der Hartstraße hatten sich massiv beschwert, dass die Lage nicht mehr hinnehmbar sei. Ständig müssten die Fassaden gereinigt werden, täglich putzen sie Dreck weg, ihre Ware wird beschädigt. Und es gebe für die ganze Einkaufsstraße kein gutes Bild ab, wenn Teile der Gehwege mit eingetrocknetem Kot verklebt sind. Ein Wunsch: „Es wäre schön, wenn die Stadt das zwei Mal in der Woche reinigen würde.“

Während andere sich über die „Ratten der Lüfte“ ärgern, gibt es auch Taubenfans in Geldern, die regelmäßig trotz Verbots die Tiere füttern. Etwa abends vor dem Mühlencafé am Markt. Häufig werden Tauben auch in der Nähe von Wettbüros und Spielhallen mit Maiskörnern gefüttert. Das soll den Zockern Glück bringen, verursacht aber vor allem Ärger: Die Tiere beschmutzen mit ihrem Kot die Bürgersteige.

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