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Studierende erforschen Online-Sichtbarkeit der Gelderner Innenstadt

Projektteam Volunteers 2.0 : Was findet man im Internet zu Gelderns Innenstadt?

Die Bürger wünschen sich digitale Informationen übersichtlich und aktuell. Doch der Einzelhandel und die Gastronomie tun sich in der Umsetzung oftmals noch schwer.

Als Digital Natives wird die Generation bezeichnet, die mit Smartphones und mobilen Services aufgewachsen ist. Eben zu dieser Generation gehören auch die Studierenden der Hochschule Rhein-Waal (HSRW), die jetzt im Rahmen eines Projekts die Online-Sichtbarkeit der Gelderner Innenstadt untersucht haben.

Die interdisziplinäre Projektgruppe rund um Sandra Sanner, Lennart Pricken, Sunja Brustmann, Larissa Claus, Iris Karmann-Engels und Carolin Kösters hat im Gespräch und durch eigenständige Recherche die Ist-Situation in Geldern erhoben.

Demnach wünschen sich die Bürger digitale Informationen übersichtlich und aktuell. Doch der Einzelhandel und die Gastronomie tun sich oftmals noch schwer in der Umsetzung. Rund 200 lokale Unternehmen wurden analysiert. 75 Prozent der Einzelhändler haben eine eigene Website, 59 Prozent nutzen zusätzlich Facebook, 39 Prozent Instagram. Bei den Gastronomen liegt die Nutzungsrate von Facebook sogar bei 80 Prozent. Dabei wurden auch Vergleiche zu anderen Kommunen im Kreis Kleve gezogen.

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Zusammen mit dem Werbering und der Gelderner Wirtschaftsförderung konnten bei der Vorstellung der Projektergebnisse neue Perspektiven diskutiert werden. „Es ist erfreulich zu sehen, wie viele Einzelhändler und Gastronomen in Geldern eine eigene Internetseite oder einen Social-Media-Auftritt bei Facebook, Instagram und Co haben“, so der Kommentar von Martin Kempkens, Vorsitzender des Gelderner Werberings.

In Geldern hat das Projektteam Volunteers 2.0 – ein durch die Euregio Rhein-Waal gefördertes Projekt mit zehn niederländischen und deutschen Städtepartnern – bereits weitere Projekte umgesetzt. Gefragt war zum Beispiel nach den Erfolgsfaktoren bürgerschaftlichen Engagements: Wie  kann die kommunale Verwaltung Aktivitäten fördern und unterstützen? Die Kommunikation zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung und insbesondere die Rolle der Ortsbürgermeister dienten als Grundlage dazu.

(RP)