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Geldern: Strampeln für guten Zweck: Photovoltaik für Hospiz Walbeck

Geldern : Strampeln für guten Zweck: Photovoltaik für Hospiz Walbeck

Dorothee Kranz tritt zwei Minuten lang kräftig in die Pedale des Trimmrades. Gemeinsam mit anderen Besuchern der Energiesparmesse in Geldern strampelt die Ehrenamtliche sich für den guten Zweck ab.

Am Stand des Mitveranstalters, der Stadtwerke Geldern, geht es darum, dass jeder Gast möglichst über "Manpower" einen Anteil für eine geplante Photovoltaik-Anlage am Hospiz Walbeck erbringt. "Das werden wir wohl schaffen", prognostiziert Roger Bruns von den Stadtwerken bereits am Samstagabend zuversichtlich.

"Wer zu uns kommt, hat Interesse am Thema Energie", fasst er zusammen. So sahen es auch Winfried Kox, Theo Bergers und Frank Untermann am Stand der Baumanufaktur, einem Zusammenschluss von Kooperationspartnern rund ums Bauen, Energieeffizienz und Planung. Es komme eben nicht auf die Quantität der Gespräche an, sondern auf die Qualität, und die sei gut. "Ganz klar: Wir sehen in den Besuchern unsere Kunden für die Zukunft, die sich ein Bild verschaffen wollen, was auf sie zukommt", so Kox. Man unterstütze Bauherrn durch Empfehlung bei unterschiedlichen Gewerken, die zum passenden Zeitpunkt einer Planungsphase eingesetzt werden.

Auf unterschiedliche Weise fand sich der Leitgedanke der nachhaltigen Energieeffizienz an jedem Stand wieder. Dämmung, Lichtideen, Isolierung an Fenstern, Dächern, Wänden, optimierte Planung sowie neue Innovationen für Heizung, Klima und Lüftung, Vernetzung der Haustechnik bis hin zur Dekoration der vier Wände. "Das ist Zellulose-Dämmung, geschreddertes Altpapier", wurde Volker Schepers vom Iso-Team-Bochholt wurde nicht müde, seine Form des Dämmens von Dach und des Aufschäumens von Wänden bei alten Gebäuden zu erklären.

Rund 15 bis 20 Prozent Energieersparnis seien nach diesem Schritt möglich. "Antworten für die Zukunft" titelte Elektrotechnik Heix die Präsentation, wie Wärme, Licht und Technik im Haus ganz einfach per Knopfdruck zu steuern sind. Auch die Stadt Geldern war mit ihrem Nierspark und der dortigen Klimaschutzsiedlung vertreten. Auch hier war das Interesse groß.

(mk)