Revision einer Verhandlung am Landgericht Kleve Gericht revidiert Urteil gegen Straelener mit psychischer Störung

STRAELEN / KLEVE · Das Landgericht Kleve hatte im Januar vergangenen Jahres einen Straelener zu neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, weil dieser trotz Kontaktverbotes mehr als 40 Mal seine Mutter angerufen hatte. Weil der Mann an einer wahnhaften psychischen Störung leidet, hatte das Gericht damals zudem seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Straelener gegen das Urteil in Revision – teils mit Erfolg: Der Bundesgerichtshof hob die unter Bewährungsauflagen ausgesetzte Unterbringungsanordnung auf.

 Das Landgericht in Kleve

Das Landgericht in Kleve

Foto: van Offern, Markus (mvo)

Das Landgericht Kleve hatte im Januar vergangenen Jahres einen Straelener zu neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, weil dieser trotz Kontaktverbotes mehr als 40 Mal seine Mutter angerufen hatte. Weil der Mann an einer wahnhaften psychischen Störung leidet, hatte das Gericht damals zudem seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.