Straelen: Straelen ehrt seine erfolgreichen Sportler

Straelen: Straelen ehrt seine erfolgreichen Sportler

Beim Neujahrsempfang zieht Bürgermeister Hans-Josef Linßen Bilanz. Otto Weber für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

In seinem Rückblick ließ Bürgermeister Hans-Josef Linßen das vergangene Jahr Revue passieren. Seine Bilanz fiel positiv aus, da "unsere Stadt Straelen recht gut da steht", so Linßen. Bei einer Zunahme der Bevölkerungszahl um 15 Prozent stelle sich Straelen als eine Stadt im Kreis mit dem stärksten prozentualen Zuwachs in den nächsten 25 Jahren dar.

Die Rahmenbedingungen wie Betreuung der Kinder, Schul- wie Freizeitangebote seien gut aufgestellt, wie beispielsweise die Besucherzahlen des neuen Jugendzentrums Straelen (JuSt) zeigten. Ähnlich positiv wertete Linßen die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt anhand der steigenden Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Attraktiv sei die Blumenstadt auch für auswärtige Arbeitnehmer, die am Wirtschaftsstandort ihren Arbeitsplatz haben. Positiv auch die Haushaltslage, wonach 2018 der erste NKF-Etat bereits zu Jahresbeginn einen Ausgleich ausweist. Als Grund nannte Linßen Erträge aus Grundstücksverkäufen in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Trotz aller positiven Tendenzen bezeichnete er die Haushaltsjahre 2017 bis 2019 als "äußerst schwierig". Erst 2020 weise einen leichten Überschuss von rund 66.000 Euro aus.

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Bekanntlich hat eine Medaille zwei Seiten. Als negative Erfahrungen bezeichnete er die lange Dauer der Tiefbaumaßnahmen an der Annastraße wie auch die Schließung der Heronger Sparkassen-Filiale. In seinem Ausblick auf 2018 erklärte er, das Projekt "Gemüseplatz" sorge für viel Arbeit. Die aufwändigen Umbaumaßnahmen am Nordwall starten nach Karneval. Die Sanierung der Wallstraßen dauern bis 2020. Grund: "Tiefe Risse in der Fahrbahndecke und ein schlechter Unterbau erfordern eine Sanierung", so Linßen. "Außerdem werden die Straßen durch das Verlegen von Leerrohren für leistungsfähige Breitbandkabel für die Zukunft gerüstet." Im Hochbau stehen der Bau einer Trauerhalle sowie das Feuerwehrgerätehaus für die Löschgruppe Brüxken-Dam-Rieth auf dem Programm, ebenso die Anschaffung von zwei Einsatzfahrzeugen. Hinzu komme die Erweiterung des Vereinsheims des Sportplatzes in Auwel-Holt sowie ein Rasentrainingsplatz in Broekhuysen.

Als weitere Herausforderungen nannte er den Ausbau des Breitbandnetzes in den Außenbezirken sowie die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum. "Der Bereich der ehemaligen Gemüseversteigerung wird uns planungsrechtlich dafür weitere Optionen ermöglichen", so Linßen, der sich zum Schluss bei den Ehrenamtlichen und caritativen Organisationen bedankte. "Sie sind ein unverzichtbarer Aktivposten." Dem Sport gehörte mit dem Stadtsportverbandsvorsitzenden Werner Terheggen dann die Aufmerksamkeit. Lobenswert sei die Arbeit des Ökumenischen Arbeitskreises Asyl mit seinem Sportangebot für Asylanten, das gut angelaufen sei. Zukunftsweisend für die Sportanlagen sei die Investition in den nächsten Jahren in Kunstrasenplätze in Herongen, Broekhuysen und Auwel-Holt von knapp drei Millionen Euro. Ein weiteres Projekt des Stadtsportverbands stehe in den Startlöchern, so Terheggen: ein Outdoor-Fitnesspark auf den Grünflächen am Schwimmbad. Einzelsportler und Mannschaften wurden für besondere Leistung ausgezeichnet. Die erste Fußballmannschaft Männer des SV 19 Straelen für den Aufstieg in die Oberliga Niederrhein, die Fußballmannschaft der Sportfreunde Broekhuysen für den Aufstieg in die Bezirksklasse und die Fußballmannschaft Frauen Sportfreunde Broekhuysen in die Bezirksklasse. Mira Wienhofen (Reit- und Fahrverein Straelen) wurde für Leistung im Reitsport ausgezeichnet, Elisabeth Peun (SV 19 Straelen) für das 40. Sportabzeichen in Gold. Otto Weber, Ehrenvorsitzender des TTC Straelen-Wachtendonk, wurde für sein Lebenswerk, Kategorie im "Interesse des Sports", geehrt.

(sabi)