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Stephan Wolters zieht nach den ersten Monaten im Landtag Bilanz

Neuer Landtagsabgeordneter aus Geldern zieht erstes Fazit : Stephan Wolters sieht den Kreis Kleve gut aufgestellt

Der neue Landtagsabgeordnete nutzt die Parlamentsferien, um die zehn Kommunen seines Wahlkreises zu besuchen. Als Ausschussmitglied freut er sich auf die Arbeit mit Ministerin Silke Gorißen.

Erst der lange Wahlkampf, dann der Start in die neue Aufgabe beim Landtag. Es waren intensive Monate für den neuen Landtagsabgeordneten Stephan Wolters. Urlaub gab es für den Hartefelder in diesem Sommer trotzdem nicht. Er nutzte die Parlamentsferien, um Termine in den zehn Kommunen seines Wahlkreises zu machen, um mit den Bürgermeistern und der Politik vor Ort ins Gespräch zu kommen. „Ich habe immer gesagt, dass ich meinen Arbeitsplatz als Landtagsabgeordneter weniger an meinem Schreibtisch in Düsseldorf, sondern vor allem in den Städten und Gemeinden im Wahlkreis sehe“, so Wolters. Deshalb habe er die Zeit nutzen wollen.

Der Start ins Parlamentsleben sei reibungslos verlaufen. „Ich bin zwar neu im Landtag, aber kein Neuling in der Politik“, so Wolters. Die organisatorischen Dinge hätten bestens geklappt. Trotzdem sei er schon ein wenig überrascht, wie schnell vieles selbstverständlicher Arbeitsalltag wird. Stimmung und Zusammenarbeit in der Fraktion seien sehr gut, zudem kann er mit seinem Kollegen aus dem Kreis Kleve Günther Bergmann auf einen erfahrenen Partner bauen.

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An den Koalitionsverhandlungen war er nicht direkt beteiligt, aber vieles sei natürlich von der Fraktion begleitet worden. Für alle Beteiligten gibt es jedenfalls ein Lob des neuen Abgeordneten. Die Gespräche seien absolut vertraulich und sehr diskret erfolgt. Das sei eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in neuer Gemengelage. Im „Zukunftsvertrag“ könnten sich alle wiederfinden, deshalb habe man in der CDU auch so schnell und mit großer Einigkeit zustimmen könne. Nun gelte es aber, die Punkte auch mit Leben zu füllen.

Aus Wolters Sicht ist es ein absoluter Glücksfall, dass mit Silke Gorißen die bisherige Landrätin des Kreises Kleve Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz geworden ist. Da Wolters im entsprechenden Ausschuss Mitglied ist, hofft er auf eine gute Zusammenarbeit mit der Ministerin.

Mit der nun nötigen Wahl eines Nachfolgers für den Chefsessel im Kreishaus gebe es eine echte Herausforderung für alle politisch Aktiven. Als Vorsitzender des Stadtverbands Geldern wird Wolters sich auch in diesen Wahlkampf intensiv einbringen. Mit Christoph Gerwers habe die CDU den optimalen Kandidaten gefunden. „Das ist genau der richtige Mann, das zeigt seine gute langjährige Arbeit in Rees in Verwaltung wie in der Politik“, so Wolters. Trotzdem werde es eine große Herausforderung, im Winter Wahlkampf zu führen und die Menschen zu motivieren, am ersten Advent und bei einer möglichen Stichwahl auch am dritten Advent zur Wahl zu gehen. Am Ende, davon ist Wolters überzeugt, wird sich für den Kreis Kleve eine besondere Konstellation ergeben. Mit Gerwers als Landrat, mit dem Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff sowie den beiden Landtagsabgeordneten und Silke Gorißen als Ministerin werde man viel für den ländlichen Raum bewegen können.

Neben dem Landtagsmandat wird Wolters seine Arbeit im Kreistag fortsetzen. Dort ist er Vorsitzender des Ausschusses für Klima, Landwirtschaft, Umwelt und Naturschutz, sowie Mitglied des Fraktionsvorstandes der CDU-Kreistagsfraktion. Auch für seine Parteiämter auf Stadt- und Kreisebene wird er weiterhin zur Verfügung stehen.