Geldern: Viele Eindrücke: Evangelische Jugendliche aus Geldern und Kevelaer beim Kirchentag in Berlin

Geldern : Viele Eindrücke: Evangelische Jugendliche aus Geldern und Kevelaer beim Kirchentag in Berlin

GELDERN 16 Jugendliche aus den evangelischen Kirchengemeinden Geldern und Kevelaer waren mit Yvonne de Temple und Geertje Wallasch als Begleiterinnen beim Kirchentag in Berlin. Schön war es, zu erleben, wie Berliner sich über den Kirchentag freuten, berichten die Reisenden. "Da merkt man doch mal so richtig, dass es die Christen in Gemeinschaft gibt.

GELDERN 16 Jugendliche aus den evangelischen Kirchengemeinden Geldern und Kevelaer waren mit Yvonne de Temple und Geertje Wallasch als Begleiterinnen beim Kirchentag in Berlin. Schön war es, zu erleben, wie Berliner sich über den Kirchentag freuten, berichten die Reisenden. "Da merkt man doch mal so richtig, dass es die Christen in Gemeinschaft gibt.

Und wie schön sie sich durch die orangenen Schals zu erkennen geben", fasste es eine Zuschauerin in Worte, die sich an einem Tisch vor einer Gaststätte an der Nikolaikirche mit anderen Gästen unterhielt. Vor der Kirche hatten sich Menschen zu einem Chor zusammengefunden und nahmen das Angebot eines Dirigenten wahr, miteinander zu singen. Der Eröffnungsgottesdienst, den die Gruppe auf dem Gendarmenmarkt sehen wollte, wurde nicht mehr erreicht, weil der Bus wegen zahlreicher Staus bis zum Abend unterwegs war.

Auf dem schönen Platz in der Mitte Berlins hatte Oberkirchenrätin Barbara Rudolph die Predigt gehalten. Vor kurzem noch war Rudolph zum Einführungsgottesdienst der indonesischen Pfarrerin Mika Purba in der Kirchengemeinde Geldern gewesen. So richtete sich die Gruppe in ihrem Quartier, das sich in einer Schule in Weißensee im Nordosten Berlins befand, erst mal im Klassenzimmer mit Matratzen, Isomatten und Schlafsäcken ein.

Anschließend ging es in die Innenstadt Berlins zum Abend der Begegnung. Mit Tram und S-Bahn war das gut möglich. Am Alexanderplatz gewann die Gruppe die ersten Eindrücke des Kirchentags. Nach der ersten Nacht in der Fremde ertönten am Morgen erbarmungslos die ersten Klingeltöne einiger Handys. Der Alexanderplatz und das Denkmal der Juden wurden zu Treffpunkten der Gruppe, um sich über Erlebtes auszutauschen und neu zu planen.

Luca hatten die Luthersprüche gefallen, die auf Karten zu lesen waren, die eine Frau gezeichnet hatte. Darauf sei die Schlosskirche Wittenbergs zu sehen gewesen Am ersten Tag war Obama in aller Munde, und auch die Jugendlichen versuchten, davon etwas mitzubekommen. Erhaschte Bilder wurden sofort über die Smartphones ausgetauscht. Margot Käßmann war zu hören und zu sehen in der Messehalle.

Mit Anselm Grün standen wir Schulter an Schulter in der U-Bahn. Die Jugendlichen erfreuten sich an der Musik von Max Giesinger und von der Band "Wise Guys". Und dann war auch schon schnell der letzte Abend vor der Abreise da. Den genossen einige Jugendliche im Sommergarten des Messegeländes. Bei herrlichem sonnigen Wetter auf einer großen Wiese hörten sie die Musik von "Vivavoce", einer A-Capella-Band.

Am nächsten Morgen war dann schon der Abschlussgottesdienst, der in der Pfarrkirche der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Weißensee stattfand.

(RP)