Geldern: Tischtennis macht Freude - mit und ohne Handicap

Geldern: Tischtennis macht Freude - mit und ohne Handicap

VEERT Inklusion ist in aller Munde. "Doch in der Praxis gibt es noch viele Barrieren", musste Cornelia de Witt schmerzlich erfahren. Die ehemalige hauptamtliche Mitarbeiterin von Haus Freudenberg trainiert die Tischtennismannschaft am Standort Goch. Für sie gilt: "Nicht so viel über Inklusion reden, sondern sie leben." Bei dem Versuch, einige Sportler aus Haus Freudenberg in Vereine zu integrieren, wurde sie nicht überall mit offenen Armen empfangen - wohl aber beim TTC Blau-Weiß in Geldern-Veert. "Dort sind wir sehr herzlich aufgenommen worden und spielen nun mit einer rund zehnköpfigen Gruppe in der Hobbymannschaft Tischtennis", berichtet Cornelia de Witt.

VEERT Inklusion ist in aller Munde. "Doch in der Praxis gibt es noch viele Barrieren", musste Cornelia de Witt schmerzlich erfahren. Die ehemalige hauptamtliche Mitarbeiterin von Haus Freudenberg trainiert die Tischtennismannschaft am Standort Goch. Für sie gilt: "Nicht so viel über Inklusion reden, sondern sie leben." Bei dem Versuch, einige Sportler aus Haus Freudenberg in Vereine zu integrieren, wurde sie nicht überall mit offenen Armen empfangen - wohl aber beim TTC Blau-Weiß in Geldern-Veert. "Dort sind wir sehr herzlich aufgenommen worden und spielen nun mit einer rund zehnköpfigen Gruppe in der Hobbymannschaft Tischtennis", berichtet Cornelia de Witt.

Die Turnhalle am Bollwerk liegt in direkter Nachbarschaft zum Freudenberger Standort in Geldern. Zwar stünden der Sport und die Bewegung im Vordergrund, dennoch sei im Rahmen dieses Trainings auch das Miteinander groß geschrieben. "Es ist sehr schön zu sehen, wie selbstverständlich alle miteinander umgehen und wie stolz unsere Beschäftigten sind", sagt die Trainerin. Die Unterstützung seitens des Vereins und seines Vorsitzenden Eugen Brück sei herausragend, betont sie dankbar. Udo Kammann, einer ihrer "Schützlinge", wurde jüngst als 600. Vereinsmitglied gefeiert und trägt die "600" mit Stolz auf einem T-Shirt. Jeden Donnerstag kommt die Hobbymannschaft ab 17 Uhr zum Training zusammen. Zur Verfügung stehen den Sportlern zwei Turnhallen. "Barrieren erleben wir dort überhaupt keine", sagt Cornelia de Witt, die selbst Tischtennisspielerin ist, "hier kommen junge und ältere ebenso problemlos zusammen wie Menschen mit und ohne Behinderung. Das ist toll und davon profitieren alle." Zum Training der Hobbymannschaft sind alle willkommen, auch Wiedereinsteiger und Senioren.

(RP)
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