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Geldern: Projekt: In Wachtendonk europäisches Haus gebaut

Geldern : Projekt: In Wachtendonk europäisches Haus gebaut

Die Gemeinden Acigné in Frankreich und Wachtendonk verbindet eine Städtepartnerschaft, die seit vielen Jahren durch Austauschbesuche durch den Verein "Freunde von Acigné" gepflegt wird. Eine weitere Partnerstadt von Acigné ist Seica Mare in Rumänien. Zum nächsten Austausch Ende Juni soll es ein großes Fest in Acigné geben. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die Installation eines Kunstwerks der Künstlerin Paulina Okurowska. Sie möchte ein besonderes "Europäisches Dorf" errichten.

Die Gemeinden Acigné in Frankreich und Wachtendonk verbindet eine Städtepartnerschaft, die seit vielen Jahren durch Austauschbesuche durch den Verein "Freunde von Acigné" gepflegt wird. Eine weitere Partnerstadt von Acigné ist Seica Mare in Rumänien. Zum nächsten Austausch Ende Juni soll es ein großes Fest in Acigné geben. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die Installation eines Kunstwerks der Künstlerin Paulina Okurowska. Sie möchte ein besonderes "Europäisches Dorf" errichten.

Ihre Idee: Ein Haus ist architektonisch genauso vielfältig wie Europa selbst. Aber alle Häuser haben einen gemeinsamen Nenner: Familie. Es geht um Stabilität, Zusammenhalt und Solidarität. Beauftragt wurde Paulina von Acigné. In Abstimmung mit den beiden Partnergemeinden verbringt sie nun in allen drei Ländern ein paar kunstvolle Tage. Sie möchte Kontakte knüpfen, sich inspirieren lassen und besonders mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an ihrem Projekt arbeiten.

Für diese Aktion hat sich der Verein "Freunde von Acigné" die Unterstützung des Familienzentrums Miteinander in Wachtendonk geholt. In dieser Kooperation wurde ein Projektplan für Paulina erstellt. So arbeitete Paulina von Mittwoch bis Samstag mit unterschiedlichen Gruppen aus Wachtendonk, mit den Kitakindern der Kita St. Marien, dem Kinderchor St. Michael, dem Offenen Ganztag der Michael-Grundschule, einem achten Schuljahr der Sekundarschule Straelen/Wachtendonk in Wachtendonk und mit zwei Gruppen Erwachsener.

Zunächst wurde mit den Gruppen das Thema "Wie unterschiedlich sind Häuser in Europa?" besprochen. Beispielhafte Bilder wurden verglichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erörtert. Dann wurde es "praktisch". In Zweierteams durften die Teilnehmer phantasieren, in welcher Art Haus sie gerne wohnen würden. Zunächst als Skizze aufgezeichnet, wurde anschließend das jeweilige Modell aus Pappe gebaut. Zum Schluss hat noch jeder Teilnehmer eine kleine Schieferplatte mit Gravurwerkzeug individuell gestaltet.

Paulina hat durch ihre freundliche und inspirierende Art alle motiviert und mitgenommen. So sind tolle Ergebnisse entstanden, und es hat allen großen Spaß gemacht. Es wird eine Ausstellung aller Modell-Häuser geben. Aus den Modellen werden die Top Ten gewählt. Diese Auswahl wird an das Atelier von Paulina in Nantes gesendet. Schließlich wird Paulina drei Modelle auswählen, die sie in ihrer Installation für das Fest als Skulptur realisiert. Wer sich diese Skulpturen beim Europafest in Acigné Ende Juni anschauen möchte, ist zur Mitfahrt eingeladen.

Die Reise wird von den "Freunden von Acigné" organisiert. Außer einem Beitrag für die An- und Abreise mit einem modernen Fernreisebus entstehen keine Kosten, weil die Unterbringung in Gastfamilien in Acigné erfolgt. Infos bei Stephan Hünnekes, Telefon 0163 9745722 oder per E-Mail an stephan.huennekes@freundevonacigne.de. Interessierte können sich die Modelle an folgenden Terminen, im Familienzentrum Miteinander/ Kita St.

Marien auf dem Wall 22 in Wachtendonk, anschauen und abstimmen: Dienstag, 15. Mai, von 15 bis 18 Uhr und Freitag, 25. Mai, von 15 bis 16.30 Uhr.

(RP)