Politiker der CDU Geldern besuchten das Tierheim in Geldern.

Tierheim Geldern : CDU-Ortsverband informiert sich über die Arbeit

Die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Geldern haben im Rahmen der Reihe „CDU-Kommunalpolitik vor Ort“ mit den Leiterinnen des Tierheims Geldern, Jennifer Blasberg und Britta Franz, zu einem Gesprächsaustausch getroffen.

Der „Tierschutzverein Geldern und Umgebung“ ist für Geldern, Issum, Kerken, Wachtendonk, Straelen und Rheinberg zuständig. Das heißt, Fundtiere aus diesen Städten und Gemeinden werden nach Geldern in die Liebigstraße gebracht. Momentan werden dort und auch in Pflegestellen allein über 30 Katzenbabys Tag und Nacht betreut. Jennifer Blasberg und Britta Franz schilderten der CDU, dass jedes Jahr aufs Neue sehr viele Katzenkinder im Tierheim landen. Viele der Katzenbabys seien sehr krank und müssten tierärztlich behandelt werden. „Wenn alle freilaufende Katzen kastriert wären, wäre das Problem des Katzennachwuchses erheblich kleiner“, so Jennifer Blasberg. „Der Besuch im Tierheim ist immer sehr emotional“ sagte Jutta Manten, Vorsitzende des CDU-OV Geldern. „Es sind die meist traurigen Hintergrundgeschichten der untergebrachten Vierbeiner, die Anlass zur Nachdenklichkeit geben“, betonte Manten. „Ich wünsche mir mehr Verantwortungsbewusstsein bei allen Tierhaltern.“ Begleitet wurden die CDU-Besucher bei ihrem Rundgang durch das Tierheim von den beiden Hunden „Madonna“ und Notfall „Benni“. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass die von uns vermittelten Tiere dauerhaft bei ihren neuen Besitzern bleiben. Deshalb gilt bei der Hundevermittlung: erst Gassi gehen, dann Probewohnen“, so Britta Franz.

„Madonna“ durfte inzwischen Probewohnen. Der quirlige „Benni“ wartet sehnsüchtig darauf, dass ihm jemand ein neues Zuhause gibt. Bei Interesse könne man sich direkt an das Tierheim wenden.Die CDU-Teilnehmer lobten die Mitarbeiter des Tierheims für deren gute und sehr wichtige Arbeit, die viel Engagement und Herzblut erfordert.

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