Historischer Verein Geldern in der Normandie

Historischer Verein für Geldern und Umgegend : Aus dem Gelderland auf den Spuren von Maria d’Harcourt

Unter fachkundiger Leitung besuchte die Gruppe geschichtsträchtige Städte, Kirchen und Schlösser.

Eine achttägige Exkursion in die Heimat von Maria d‘Harcourt, Herzogin von Geldern, hat eine Reisegruppe des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend unternommen. Dabei besuchten die Teilehmer einige geschichtsträchtige Städte in der historischen Normandie.

Unter fachkundiger Leitung sahen sich die Besucher unter anderem Rouen, Etretat (Alabasterküste), Fécamp, Le Havre, Honfleur, Caen, Bayeux, Evreux, Lisieux, Harcourt und Bernay an. Auch die Ereignisse am Atlantikwall in der Region um Arromanches vor bald 75 Jahren wurden an verschiedenen Orten nachvollziehbar erläutert. Der deutsche Soldatenfriedhof in La Cambe und der amerikanische Soldatenfriedhof am Omaha Beach, waren genauso beeindruckend wie die ganze Alabasterküste und die verschiedenen Seebadeorte am Atlantik, unter anderem Trouville-sur-Mer und Deauville. Über die tagsüber gesehenen großartigen, historischen und kunsthistorischen Kirchengebäude in Bayeux, Bernay, Evreux, Honfleur, Lisieux und Rouen wurde abends beim Buffet genauso gesprochen wie über die Parkanlagen der Schlösser Château du Champ de Bataille und Château de Brécy sowie das Aboretum vor dem Schloss d‘Harcourt. Die grandiose Sicht ins Seinetal von der Burgruine Château-Gaillard in Les Andelys und der Besuch im Monetgarten in Giverny rundeten die ereignisreiche von Dieter Bonnekamp und Klaus Oerschkes geplante und durchgeführte Exkursion angenehm ab. Das einzigartige und grenzüberschreitend aufwendig restaurierte mittelalterliche Kunstwerk, das Gebet- oder Stundenbuch der Maria d’Harcourt, Herzogin von Geldern und Jülich, wird im November und Dezember im Museum Valkhof Nijmegen vom Historischen Verein für Geldern gegebenenfalls zweimal besucht.

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