Geldern: Hebammen und Kinder-Schwestern zur Fortbildung im Krankenhaus

Geldern: Hebammen und Kinder-Schwestern zur Fortbildung im Krankenhaus

GELDERN Eltern wollen für Ihre Kinder stets das Beste. Sind sie unsicher, ist der Rat der Hebamme gefragt. "Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir als Mediziner einen regen Austausch mit den Hebammen pflegen und gemeinsam beraten, welches Vorgehen aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse empfohlen wird", erklärt Karsten Thiel, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche im St.

GELDERN Eltern wollen für Ihre Kinder stets das Beste. Sind sie unsicher, ist der Rat der Hebamme gefragt. "Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir als Mediziner einen regen Austausch mit den Hebammen pflegen und gemeinsam beraten, welches Vorgehen aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse empfohlen wird", erklärt Karsten Thiel, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche im St.

-Clemens-Hospital Geldern. 68 Hebammen und Kinderkrankenschwestern aus dem gesamten Kreis Kleve und den angrenzenden Kreisen folgten jetzt seiner Einladung zur Fortbildung. Auf dem Programm standen drei wesentliche Punkte für das erste Lebensjahr des Kindes. Als Kindergastroenterologe informierte Thiel über die aktuellen Empfehlungen zum Kostaufbau. Neurodermitis-Expertin Mirjam Ungerechts widmete ihren Part den modernen Aspekten der Hautpflege bei Neugeborenen und Kindern.

Als letzter Punkt stand die Vitamin-D- und Fluorid-Prophylaxe auf dem Fortbildungsprogramm. "Hier konnte ich einen gemeinsamen Beschluss von Kinderärzten und Zahnärzten aus der Region vorstellen, die sich - Stand heute - gegen eine Fluoridierung in Tablettenform aussprechen, um eine Überversorgung der Kleinkinder mit dem Mineral zu vermeiden", so der Pädiater. Alle Themen wurden lebhaft diskutiert und ein gemeinsames Vorgehen beschlossen.

"Der Austausch zwischen den Berufsgruppen war sehr gut und hat uns alle weiter gebracht", so das Fazit von Karsten Thiel. "Das wollen wir fortsetzen und im Jahr 2018 erneut eine Fortbildung für Hebammen und Kinderkrankenschwestern anbieten."

(RP)