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Geldern: Gemeinde-Nachwuchs wagt sich in düstere Katakomben

Geldern : Gemeinde-Nachwuchs wagt sich in düstere Katakomben

GELDERN Jugendliche Teamer der Bereiche "Konfi-Unterricht" und "Jugendgottesdienst" der evangelischen Kirchengemeinde Geldern haben sich gemeinsam aufgemacht, um aus der Gefangenschaft zu flüchten. Zusammen mit Jugendleiterin Yvonne de Temple, Geertje Wallasch und Pfarrerin Sabine Heimann besuchten sie in Kleve die "Clever Escape"-Räume. Sie ließen sich - so die Geschichte hinter dem Abenteuer-Spiel - in die Gruft und das Studienzimmer eines Archäologie-Professors einschließen, der Avalon erforscht hat.

GELDERN Jugendliche Teamer der Bereiche "Konfi-Unterricht" und "Jugendgottesdienst" der evangelischen Kirchengemeinde Geldern haben sich gemeinsam aufgemacht, um aus der Gefangenschaft zu flüchten. Zusammen mit Jugendleiterin Yvonne de Temple, Geertje Wallasch und Pfarrerin Sabine Heimann besuchten sie in Kleve die "Clever Escape"-Räume. Sie ließen sich - so die Geschichte hinter dem Abenteuer-Spiel - in die Gruft und das Studienzimmer eines Archäologie-Professors einschließen, der Avalon erforscht hat.

Innerhalb einer Stunde müssen die Teilenehmer sich anhand von Rätseln, Aufgaben und Hinweisen einen Weg nach draußen bahnen. "Da ist jeder Einzelne gefragt, aber ohne gute Zusammenarbeit der Gruppe geht es nicht", so die Organisatoren. In den liebevoll hergerichteten Räumen sind überall Rätsel und Hinweise versteckt, es gibt rätselhafte Requisiten und Krempel, bei denen man nicht weiß, ob man sie überhaupt braucht, um die verschlossenen Räume wieder verlassen zu können. Die Uhr läuft und zählt, kaum dass die Tür geschlossen ist, erbarmungslos runter.

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Die Jugendlichen stürzen sich sofort in die Arbeit: Alle wuseln durcheinander, rufen sich etwas zu, was sie entdeckt haben. In der Gruft entschuldigt sich eine Jugendliche respektvoll bei dem drapierten künstlichen Skelett, das unter ihren Händen auseinanderfällt: "Tut mir leid, aber vielleicht versteckst du etwas, was wir gebrauchen könnten." Gespannt hören alle zu, wenn jemand eine rätselhafte Schrift gefunden hat und vorliest, wie weiter vorzugehen ist: "Halt, nochmal, wie war das?" "Das haben wir nicht verstanden.

.." Sogar Geschmacks- und Geruchssinn sind gefragt, um durch Zahlenkombination gesicherte Schatullen öffnen zu können. Irgendwann ist klar, was es mit den farbig schimmernden Phiolen und gefüllten Kelchen auf sich hat; gemeinsam lösen die Jugendlichen alle Rätsel. Fazit: Ein rundherum gelungenes Abenteuer.

(RP)