Geldern: Ein Abend über Schicksalsschläge

Geldern: Ein Abend über Schicksalsschläge

STRAELEN Grundlage des Karfreitagsgespräches der KAB war das "Buch Hiob", das in den Schilderungen von Schicksalsschlägen, Verlassenheit und Aufbegehren des Menschen Hiob berichtet. Pastoralreferentin Sigrun Bogers brachte den aufmerksamen Teilnehmern der Runde die Hiobsgeschichte in den verschiedenen Facetten nahe und band die Anwesenden und ihre Leiderfahrungen mit ein. Sie erinnerte an Extremsituationen, zum Beispiel in den grausamen Kriegen und ihren Folgen oder dem Holocaust, bei denen die verzweifelten Menschen ihre Ohnmacht erfuhren.

STRAELEN Grundlage des Karfreitagsgespräches der KAB war das "Buch Hiob", das in den Schilderungen von Schicksalsschlägen, Verlassenheit und Aufbegehren des Menschen Hiob berichtet. Pastoralreferentin Sigrun Bogers brachte den aufmerksamen Teilnehmern der Runde die Hiobsgeschichte in den verschiedenen Facetten nahe und band die Anwesenden und ihre Leiderfahrungen mit ein. Sie erinnerte an Extremsituationen, zum Beispiel in den grausamen Kriegen und ihren Folgen oder dem Holocaust, bei denen die verzweifelten Menschen ihre Ohnmacht erfuhren.

Schilderungen von Elie Wiesel über das Todeslager Auschwitz oder die Rufe nach Gott in Wolfgang Borcherts "Draußen vor der Tür" konnten dies verdeutlichen. Aber auch Jesu Kreuzschrei "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" war Erinnerung an eigene, ausweglose Situationen, wie die Berichte aus der Runde zeigten. Dabei halfen nicht fromme Sprüche, um das Leid zu mindern, sondern das Gebet und tatkräftiges, mitfühlendes Weggeleit, war die einstimmige Meinung. Vorösterliches Leuchten war zu spüren.

(RP)