Der Politiker traf sich mit Vertretern aus Rat und Verwaltung.

CDU-Bundestagsabgeordneter : Stefan Rouenhoff zu Gast in Wachtendonk

(RP) Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Kreises Kleve, Stefan Rouenhoff, hat auf Einladung des Bürgermeisters Hans-Josef Aengenendt die Gemeinde Wachtendonk besucht. Der Wirtschaftspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion diskutierte mit Vertretern aus Politik und Verwaltung über geplante Maßnahmen zum Klimaschutz, die anstehende Grundsteuerreform sowie über den mit Bundes- und Landesmitteln geförderten Breitbandausbau im Kreis Kleve, der in Wachtendonk begonnen hat.

Vor dem Hintergrund des Klimaschutzkonzeptes der Bundesregierung betonte Rouenhoff: „Ökologie und Ökonomie sind kein Widerspruch. Sie müssen in unserem Land in Einklang gebracht werden. Wir wollen unserer internationalen Verantwortung sowie der Verantwortung gegenüber künftigen Generationen gerecht werden, ohne dabei den Wohlstand unseres Landes zu gefährden. Deshalb müssen wir nachhaltig wirtschaften. Nur so bleiben wir zukunftsfähig.“ Zum geförderten Breitbandausbau im Kreis Kleve erklärte Rouenhoff: „Auch wenn wir im Kreis Kleve beim Breitbandausbau einen guten Weg beschritten haben, so gibt es noch einige Herausforderungen, die angegangen werden müssen.“ Der Abgeordnete spielt damit auf jene Haushalte an, die über eine Breitbandversorgung von weniger als 30 MBit/s verfügen, aber dennoch nicht in das Ausbaugebiet fallen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete erklärte, dass weitere Förderprogramme zum Ausbau des Glasfasernetzes von der Bundesregierung erarbeitet werden, um die Breitbandanbindung weiter zu verbessern. Wichtig sei, dass die Gelder schnell und unbürokratisch abgerufen werden könnten.

Beim Besuch des in Wachtendonk ansässigen Unternehmens Verasol erläuterten die Geschäftsführer des Unternehmens, Aart Roos und Bart van Loon, dem CDU-Abgeordneten die Herausforderungen des Fachkräftemangels. Das Unternehmen Verasol stellt hochwertige Terrassenüberdachungen, Glasschiebewände und Wintergärten her und ist mit der Verlegung des Hauptsitzes aus den Niederlanden nach Wachtendonk im Jahr 2015 in Umsatz und Beschäftigung kontinuierlich gewachsen. Heute zählt das Unternehmen 155 Mitarbeiter. Davon arbeitet der allergrößte Teil am Standort in Wachtendonk.Trotz dieser Erfolgsgeschichte dämpfe der akute Fachkräftemangel das Wachstum des Unternehmens erheblich, so die Geschäftsführer Roos und van Loon. Rouenhoff erläuterte, dass der Bundestag in diesem Jahr das Fachkräftezuwanderungsgesetz auf dem Weg gebracht habe, um hier Verbesserungen zu erreichen. Rouenhoff warb zugleich für die duale Berufsausbildung im eigenen Unternehmen, die ebenfalls einen Betrag zur Fachkräftegewinnung und -sicherung leisten könne.

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