CDU-Europakandidat Stefan Berger wirbt in Geldern für Europa

CDU Geldern : CDU-Kandidat Stefan Berger wirbt in Geldern für Europa

Bei der Mitgliederversammlung der CDU Geldern war der Kandidat der CDU Niederrhein für die Europawahl im Mai 2019 als Referent zu Gast: Stefan Berger, derzeit Landtagsabgeordneter. In seinem Vortrag machte er deutlich, wie wichtig die Europäische Union für die Zukunft eines jeden einzelnen sei.

Von der Grundlage des Friedensprojektes Europa nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges über die Auswirkungen des bevorstehenden Austrittes Großbritanniens aus der EU bis hin zur Zinspolitik der EZB gab Berger einen Überblick über die derzeit prägenden Themen. Auch regionale Themen brachte er ein: Gerade bei den Subventionen für die Landwirtschaft werde es darauf ankommen, dass die Betriebe am Niederrhein mit kleineren Flächen genauso gefördert werden wie die Großbetriebe in Ostdeutschland und Osteuropa.

Zudem stellte sich Stefan Berger als Kandidat vor. Seine Verwurzelung in der Gemeinde Schwalmtal, wo er auch Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes ist, sowie langjährige Erfahrungen im Gemeinderat, Kreistag und seit 2000 auch dem Landtag seien Vorteile, die ihm die Arbeit im Europäischen Parlament erleichtern würden.

In der nachfolgenden Diskussion wurde angeregt über den UN-Migrationspakt diskutiert. Ebenso war der Wechsel an der Spitze der CDU ein Thema, sowie die Forderung des JU-Vorsitzenden Leon Rütten, wonach es an jeder weiterführenden Schule im Grenzgebiet die Möglichkeit geben müsse, Niederländisch zu lernen. Gleiches gelte umgekehrt für die niederländische Seite und schlussendlich für alle Grenzregionen in Europa. Berger schloss sich der Forderung an und sagte zu, dieses Thema als zukünftiges Mitglied des Europäischen Parlamentes bearbeiten zu wollen.

Bereits vor dem Vortrag wurden die Mitglieder Winfried Holzapfel und Karl-Heinz Biermann für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Stephan Wolters dankte Stefan Berger mit einem Präsent für seinen Besuch.

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