Albert-Schweitzer-Grundschule: Barbara Hendricks zu Besuch an der Unesco-Projektschule

Albert-Schweitzer-Grundschule : Barbara Hendricks zu Besuch an der Unesco-Projektschule

(RP) Rund 300 Unesco-Projektschulen gibt es in Deutschland – eine davon ist die Albert-Schweitzer-Grundschule in Geldern. Diese hat die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, Barbara Hendricks, kürzlich besucht und sich mit Schulleiterin Stefanie Bauer und Lehrerin Heidi Echelmeyer ausgetauscht.

Im Gespräch stellte sich schnell heraus, dass die Albert-Schweitzer-Grundschule eine besondere Schule ist. Schon lange bevor die inklusive Pädagogik zur Regel wurde, ist an der Schule das gemeinsame Lernen eingeführt worden und wird bis heute erfolgreich fortgeführt. Auch die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund wird großgeschrieben.

„Anderssein als Normalität“, beschreiben die Lehrerinnen den zugrundeliegenden Ansatz. Der Entschluss, sich als Unesco-Projektschule zu bewerben, lag da nahe. Das Anderssein der anderen zu akzeptieren, sich gegenseitig zu tolerieren und voneinander zu lernen, wie es die Unesco-Grundsätze vorgeben, ist an der Schule ohnehin gelebte Praxis, berichten die Lehrerinnen.

Nach einem mehrjährigen Bewerbungsprozess ist die Schule seit 2017 offiziell anerkannt – als eine von wenigen Grundschulen deutschlandweit. Die Lehrkräfte an der Schule sind bemüht, die Unesco-Gedanken auf ein grundschulgerechtes Level herunterzubrechen.  Neben dem Miteinander der Kulturen wird auch der Naturschutz großgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler üben sich in der Müllvermeidung, haben einen Kompost angelegt und auch schon den Eine-Welt-Laden besucht. Auch eine Unesco-AG wurde an der Albert-Schweitzer-Schule ins Leben gerufen.

Barbara Hendricks, die als Mitglied des Bundestagsausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik häufig mit der Unesco in Berührung kommt, zeigte sich erfreut darüber, dass die Albert-Schweitzer-Grundschule diesen Weg beschritten hat. „In der Schule zeigt sich an vielen Stellen, dass der Unesco-Gedanke auch im Alltag präsent ist“, sagte sie bei ihrem Besuch. „Die große Vielfalt unter den Schülerinnen und Schülern wird nicht als Problem angesehen, sondern als Tugend, von der alle Beteiligten profitieren.“