Geldern: Amani-Kinderdorf mit Matinee in der Dahlenmühle

Geldern: Amani-Kinderdorf mit Matinee in der Dahlenmühle

SEVELEN Amani-Kinderdorf hatte zu einer Matinee in die Dahlenmühle eingeladen. Der Verein hat zwei Kinderdörfer gebaut und begleitet derzeit 162 Kinder auf ihrem Weg hin zu einem selbstständigen Leben. Das bedeutet, die Kinder bekommen ein sicheres Zuhause und eine Schulbildung, die ihren Fähigkeiten entspricht. Die Mühle war kein so ungewöhnlicher Ort für die Matinee, denn in der Nähe des Kinderdorfs Kilolo liegt eine Maismühle, die den Strom über ein Wasserkraftwerk erhält, das mit Hilfe des Vereins und mit Unterstützung von Paul-Josef Lohmann aus Winnekendonk repariert wurde und gewartet wird. Die Mühle ist dort sehr wichtig, damit die eigene Maisernte zu Mehl verarbeitet werden kann. Und der Verein bekommt so Strom für das Kinderdorf Kilolo mitsamt Schreinerei und Näherei. Matthias und Petra Schmidt waren in den Herbstferien vor Ort und berichteten von ihren Eindrücken. Einige der älteren Kinder studieren oder machen eine Ausbildung, so dass die Kosten pro Kind natürlich steigen. Deshalb kann man neben Patenschaften auch eine Bildungspatenschaft übernehmen, damit die Kinder bestmöglich gefördert werden können. Matthias Schmidt schilderte den Lebensweg von Sinaid, Gidens, Dickson, Laineth und Salome, die alle als kleine Kinder ins Kinderdorf gekommen waren und nun studieren beziehungsweise eine qualifizierte Ausbildung machen. Sehr gelungen war der Vortrag von Lucca Mattheus aus Pont, die 2016/2017 über Amani-Kinderdorf ein Freiwilliges Soziales Jahr in Tansania verbracht hat. "In den 13 Monaten habe ich mehr über das Leben gelernt als in meiner gesamten Schulzeit", so Lucca. Und man spürt, dass sie Tansania und die Menschen dort in ihr Herz geschlossen hat. Die Bewerbungen für ein Freiwilliges Soziales Jahr laufen noch bis Ende November, dann wird der Verein sieben neue Freiwillige auswählen. Das SPEEzialOrchester des Friedrich-Spee-Gymnasiums unter Leitung von Philipp Oerding war eine Bereicherung der Matinee.

SEVELEN Amani-Kinderdorf hatte zu einer Matinee in die Dahlenmühle eingeladen. Der Verein hat zwei Kinderdörfer gebaut und begleitet derzeit 162 Kinder auf ihrem Weg hin zu einem selbstständigen Leben. Das bedeutet, die Kinder bekommen ein sicheres Zuhause und eine Schulbildung, die ihren Fähigkeiten entspricht. Die Mühle war kein so ungewöhnlicher Ort für die Matinee, denn in der Nähe des Kinderdorfs Kilolo liegt eine Maismühle, die den Strom über ein Wasserkraftwerk erhält, das mit Hilfe des Vereins und mit Unterstützung von Paul-Josef Lohmann aus Winnekendonk repariert wurde und gewartet wird. Die Mühle ist dort sehr wichtig, damit die eigene Maisernte zu Mehl verarbeitet werden kann. Und der Verein bekommt so Strom für das Kinderdorf Kilolo mitsamt Schreinerei und Näherei. Matthias und Petra Schmidt waren in den Herbstferien vor Ort und berichteten von ihren Eindrücken. Einige der älteren Kinder studieren oder machen eine Ausbildung, so dass die Kosten pro Kind natürlich steigen. Deshalb kann man neben Patenschaften auch eine Bildungspatenschaft übernehmen, damit die Kinder bestmöglich gefördert werden können. Matthias Schmidt schilderte den Lebensweg von Sinaid, Gidens, Dickson, Laineth und Salome, die alle als kleine Kinder ins Kinderdorf gekommen waren und nun studieren beziehungsweise eine qualifizierte Ausbildung machen. Sehr gelungen war der Vortrag von Lucca Mattheus aus Pont, die 2016/2017 über Amani-Kinderdorf ein Freiwilliges Soziales Jahr in Tansania verbracht hat. "In den 13 Monaten habe ich mehr über das Leben gelernt als in meiner gesamten Schulzeit", so Lucca. Und man spürt, dass sie Tansania und die Menschen dort in ihr Herz geschlossen hat. Die Bewerbungen für ein Freiwilliges Soziales Jahr laufen noch bis Ende November, dann wird der Verein sieben neue Freiwillige auswählen. Das SPEEzialOrchester des Friedrich-Spee-Gymnasiums unter Leitung von Philipp Oerding war eine Bereicherung der Matinee.

www.amani-kinderdorf.de

(RP)