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St. Nikolausschule Issum bekommt den Klimaschutzpreis

Zweitplatzierte ist die Firma Voortmann : St. Nikolausschule in Issum bekommt Klimaschutzpreis

Die Schüler gewinnen gleich doppelt. Die Zweitplatzierte, die Firma Voortmann, gibt das Preisgeld an die Schule weiter zur Anschaffung eines Wasserspenders.

Die St. Nikolausschule gewinnt den Westenergie Klimaschutzpreis in der Gemeinde Issum und damit 600 Euro Preisgeld. Gemeinsam gratulierten Karla Cleven und Thomas Schwolow im Auftrag der Gemeinde Issum sowie Westenergie Kommunalmanager Frithjof Gerstner den Gewinnern und Gewinnerinnen zu ihrer Platzierung und ihrem Engagement im Klima- und Umweltschutz.

Bürgermeister Clemens Brüx dankte allen Preisträgern: „Die kreativen Ideen rund um den Schutz von Klima und Umwelt in unserer Gemeinde beeindrucken uns immer wieder. Besonders freut uns, dass die Projekte neben dem Klima- und Umweltschutz auch das Allgemeinwohl in der Gemeinde miteinbeziehen. Umso schöner ist es, dieses Engagement gemeinsam mit Westenergie zu würdigen und auszuzeichnen.“ Westenergie-Kommunalmanager Frithjof Gerstner erklärte: „Es freut uns, dass wir gemeinsam mit der Gemeinde Issum das Bewusstsein bei den Menschen vor Ort zum Thema Klima- und Umweltschutz fördern und gleichzeitig gemeinnützige Organisationen unterstützen können.“ Mit ihrer Bewerbung „Das Meer beginnt hier“ konnte die St. Nikolausschule punkten und dafür den ersten Preis gewinnen. Seit längerem engagiert sich die Schule in Zusammenarbeit mit der Klever Abfallwirtschaft in Sachen Müllvermeidung. Die vierte Klasse führt regelmäßig die Aktion „Papier schöpfen“ durch, bei der Müll auf dem Gelände der Schule gesammelt wird.

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Für die „Aktion Schutzengel“ des Missio Hilfswerkes wurden alte Handys gesammelt. Ebenso sorgt die Schule für gesunde Ernährung, indem sie an dem Schulobstprojekt teilnimmt und plant darüber hinaus einen Wasserspender zu installieren. Hierbei soll Verpackungsmüll eingespart werden. Fest auf dem Programm steht bereits die Teilnahme an der Aktion „Stadtradeln“.

Die Firma Voortmann freute sich über den zweiten Preis und eine Anerkennung in Höhe von 400 Euro.Als modernes Unternehmen ist es der Firma wichtig, betriebliche Abläufe und Gewohnheiten immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, um festzustellen, wo sie sich etwas verbessern lässt. Gleichzeitig soll dadurch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet werden. Gelungen ist dies unter anderem mit dem Projekt „Faulster Drucker 2020“. Im ersten Schritt fand die Umstellung der Drucker auf Recyclingpapier statt. Im zweiten Schritt konnte die Anzahl der gedruckten Papiere reduziert werden. Dabei half der Wettbewerb „Faulster Drucker 2020“. Die Abteilung die am meisten gedrucktes Papier einsparte, durfte je zwei Cent pro eingesparten Papierausdruck an eine soziale Einrichtung spenden.

Das Klimaschutz-Preisgeld von 400 Euro gibt die Firma Voortmann weiter an die Nikolausschule für die Anschaffung des Wasserspenders.

(RP)