Fußball : Derbyzeit für die Unschlagbaren

Fußball-Bezirksliga: Die beiden einzigen Mannschaften, die bislang noch keine Niederlage kassiert haben, stammen aus dem Gelderland. Die SF Broekhuysen sind in Kevelaer gefordert, Wa.-Wa. empfängt den kriselnden GSV Geldern.

Zwei Derbys stehen am Sonntag im Fokus des achten Spieltags. Beim Kevelaerer SV sind die Sportfreunde aus Broekhuysen zu Gast, der TSV Wachtendonk-Wankum empfängt den GSV Geldern. DJK Twisteden erwartet den Tabellenzweiten RSV Praest, während der FC Aldekerk zum Kellerduell beim Schlusslicht SV Rindern antritt. Der SV Walbeck ist beim SV Biemenhorst gefordert – in jedem Fall dürfen sich die Fußballfreunde auf reizvolle Begegnungen freuen.

TSV Wachtendonk-Wankum – GSV Geldern (So., 15 Uhr). Am vergangenen Dienstag schafften die Wachtendonker im Verfolgerduell in Bedburg ein 2:2 und bleiben damit ungeschlagen. Daran soll sich auch im Derby gegen den GSV Geldern nichts ändern. „Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch gehen, fußballerisch läuft es aber gut“, meint TSV-Coach Günter Abel. Ganz andere Sorgen haben dagegen die Gelderner, die zuletzt einige herbe Niederlagen einstecken mussten und dringend punkten müssen, um sich aus der Abstiegszone zu befreien. „Ich hoffe, dass die Mannschaft verstanden hat, in welcher Situation wir uns befinden“, sagt GSV-Trainer Marcel Blaschkowitz.

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Kevelaerer SV – Sportfreunde Broekhuysen (So., 15 Uhr). Broekhuysens Spielertrainer Sebastian Clarke wird in diesem Derby wohl unter besonderer Beobachtung stehen, ist er doch in der Marienstadt als Lehrer tätig. Mit dem Saisonstart ist man bei den Sportfreunden zufrieden – die Bilanz ist noch sauber. „Dass wir ungeschlagen sind, soll nach dem Spiel in Kevelaer gerne weiter Bestand haben. Natürlich wollen wir dort gewinnen.“, meint Clarke, der allerdings drei Wochen auf seinen Mittelfeldmann Phillip Brouwers (Urlaub) verzichten muss. Der Aufsteiger aus Kevelaer scheint langsam in der neuen Liga anzukommen und konnte zuletzt in Aldekerk dreifach punkten. Das gibt sicher den nötigen Schub, um selbstbewusst in dieses Derby zu gehen. „Ich glaube, wir sind schon wieder einen Schritt weiter und wollen unseren Zuschauern Sonntag ein gutes Spiel bieten. Wenn wir unsere Top-Leistung abrufen können, sind wir für jeden Gegner unangenehm“, sagt KSV-Trainer Ferhat Ökce.

SV Biemenhorst – SV Walbeck (So., 15 Uhr). Eine deutliche Leistungssteigerung zeigten die Walbecker zuletzt beim 2:0 gegen die Klever Reserve, auch wenn man im ersten Durchgang in einigen Szenen Glück hatte. Darauf darf man sich natürlich nicht verlassen. Und in keinem Fall den Drittletzten aus Biemenhorst auf die leichte Schulter nehmen. „Wir fahren in völliger Unkenntnis über die Spielstärke unseres Gegner nach Biemenhorst, werden aber in jedem Fall versuchen, etwas zählbares mitzubringen“, sagt Walbecks Coach Jörg Hegmans.

SV Rindern – FC Aldekerk (So., 15 Uhr). Nach der Heimniederlage gegen den Kevelaerer SV muss der FC Aldekerk auf der Hut sein, nicht wieder frühzeitig in den Abstiegsstrudel zu geraten. Der Auftritt beim Tabellenletzten SV Rindern ist Chance und Risiko zugleich. Bei einem Erfolg wäre man erst einmal etwas aus der Schusslinie, bei einer Niederlage wie schon in der Vorsaison mittendrin im Abstiegskampf. „Wir wollen natürlich auf Abstand bleiben, müssen aber in Rindern weniger Fehler im Spielaufbau machen und effektiver in die gefährliche Zone der Gastgeber kommen“, erklärt Trainer Marc Kersjes.

DJK Twisteden – RSV Praest (So., 15 Uhr). Die Twistedener hatten zuletzt spielfrei und daher etwas Zeit, sich von ihrer ersten Saisonniederlage im Heimspiel gegen die Sportfreunde Broekhuysen zu erholen. Am Sonntag geht es aber gleich weiter auf hohem Niveau, wenn der Tabellenzweite aus Emmerich zu Gast ist. Für die Heimelf eine gute Gelegenheit, die Position im oberen Tabellendrittel zu festigen, allerdings werden die Gäste da noch ein Wörtchen mitreden wollen. Schließlich möchte der RSV Spitzenreiter TuB Bocholt auf den Fersen bleiben.