Fußball: Walbeck erkämpft sich wichtigen "Dreier"

Fußball : Walbeck erkämpft sich wichtigen "Dreier"

Frauen-Fußball: Der Niederrheinligist gewinnt das Spitzenspiel gegen die SpvvG Schonnebeck. Auch Bezirksligist Viktoria Winnekendonk fährt einen Sieg ein. Der TSV Weeze und die DJK Twisteden stehen mit leeren Händen da.

Die Walbecker Reserve verliert bei der SG Kaarst mit 2:5.

Frauen Niederrheinliga: SV Walbeck - SpvvG Schonnebeck 2:1 (2:1). Es war ein echtes Spitzenspiel, das sich beide Teams am Walbecker Bergsteg lieferten. Vor allem für Gastgeber Walbeck war dieses Spiel richtungsweisend, um weiter im Titelkampf ein Wörtchen mitzureden. So entwickelte sich von der ersten Minute an eine intensive Begegnung, in der zunächst der SV Walbeck die Akzente setzte. Druckvoll und mit viel Tempo ging es in Richtung Gästetor, erste Chancen wurden herausgearbeitet. Der verdiente Führungstreffer fiel in der 33. Minute. Lisanne Grusa setzte sich über rechts gut in Szene und vollendete. Dies hatte aber mehr Signalwirkung für die Gäste, die nun stärker wurden. Glück hatte die Heimelf kurz vor der Pause, als Schonnebeck einen Strafstoß gegen die Querlatte setzte.

Spannend blieb es auch im zweiten Durchgang. Die Gäste versuchten nun natürlich, den Ausgleich zu erzielen. Nach einen Foul an Lena Pasch verwandelte Nicole Küppers den fälligen Strafstoß sicher. Schonnebeck blieb aber weiter gefährlich, hatte Pech bei einem Pfostenschuss, erzielte aber doch noch den Anschluss (79.) Am Ende wurde es noch einmal eng für die Heimelf, die in einigen Szenen das Glück auf ihrer Seite hatte und nach sechs Minuten Nachspielzeit den knappen Vorsprung über die Zeit brachte. "Über einen Ausgleich hätten wir uns nicht beklagen dürfen, insgesamt haben wir uns diesen Sieg mit etwas Glück aber auch erkämpft. Das war eine tolle Leistung aller Mannschaftsteile", sagte Walbecks Trainer Heinz-Willi Hegger.

Walbeck: Koblenz - Patyk, Hegger, Grusa, Sturme (85. Wellmans), Merkens (18. Juntermanns), L. Pasch, Grütter, Schmidt, S. Küppers, N. Küppers (89. Drewes).

Bezirksliga, Gruppe 1: TuB Mussek - Viktoria Winnekendonk 1:4 (0:1). Es dauerte doch eine geraume Zeit, ehe sich die Viktoria in Mussem klar durchsetzten konnte. Im ersten Durchgang gab es zwar schon einige gute Chancen, aber erst eine Minute vor dem Pausengang die Führung durch Samira Berns. Paulina Heilen erhöhte (66.) auf 2:0, Mussem verkürzte. Dies brachte die Gäste aber nicht in Verlegenheit, die durch Paulina Heilen (80.) und Sarah van Husen nachlegten. "Wir hätten diese Partie früher entscheiden können, am Ende war es aber verdient", resümierte Trainer Ulrich Berns.

TSV Weeze - Rheingold Emmerich 0:1 (0:1). Das hatten sich die Weezer, die im ersten Durchgang nur wenig zustande brachten, sicher anders vorgestellt. Eine Minute vor der Pause gingen die Gäste nach einem Eckball in Führung. Nach dem Wechsel lief es für den TSV zwar besser, was Zählbares blieb aber aus, zumal die Gästetorhüterin einige Chancen zunichte machte. Ein angebliches Abseitstor wurde auch nicht gegeben, so stand der TSV am Ende mit leeren Händen da. "Aufgrund einer guten zweiten Halbzeit war für uns mehr drin", sagte Weezes Trainer Olaf Schnell.

DJK Ho./Ha. - DJK Twisteden 5:0 (2:0). Nur wenig lief für Twisteden in diesem Spiel zusammen, die Heimelf erwies sich als starker Gegner. Nach dem Pausenrückstand hatten die Gäste direkt nach Wiederanpfiff zwei kleinere Chancen zum Anschluss. Nach einer Stunde allerdings hatte Hommersum auf 4:0 erhöht, damit war die Partie entschieden. "Es passte nicht viel zusammen, vor allem im Mittelfeld bekamen wir keinen Zugriff ", sagte Twistedens Trainer Daniel Mülders.

Bezirksliga, Gruppe 3: SG Kaarst - SV Walbeck II 5:2 (2:1). Es war ein Spiel auf Augenhöhe, bei der Johanna Laufenberg den Anschlusstreffer (44.) erzielte. Mehr als verärgert war Walbecks Coach Rainer Statetzny, als Kaarst im zweiten Durchgang zwei Tore aus wohl klarer Abseitsstellung erzielte. "Bei uns wurde alles sofort zurückgepfiffen, das war einfach zu offensichtlich. Da hast du keine Chance, so ein Spiel zu gewinnen", ärgerte sich Statetzny. Das zweite Walbecker Tor schoss Hendrina Achten kurz vor Schluss.

(ksch)