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Fußball: Wachtendonk schrammt an Sieg vorbei

Fußball : Wachtendonk schrammt an Sieg vorbei

Fußball-Bezirksliga, Gruppen 3 und 4: Trotz guter Chancen in der zweiten Halbzeit, trennt sich der TSV Wa.-Wa. mit 0:0 vom VfB Uerdingen. Auch im Spiel zwischen Walbeck und Pfalzdorf fallen keine Tore. Aldekerk gewinnt in Waldniel.

Der FC Aldekerk verbucht einen verdienten Sieg beim abstiegsgefährdeten SC Waldniel.

Gruppe 3: TSV Wa.-Wa. - VfB Uerdingen 0:0. Eine Nullnummer bekamen die Zuschauer in Wachtendonk zu sehen. Mit dem 0:0 gegen den VfB Uerdingen konnte TSV-Coach Wilfried Steeger aber durchaus leben. "Wenn man sich die gesamten 90 Minuten ansieht, geht das Resultat für beide Seiten in Ordnung", sagte er. "Unser Ziel war es, wie schon in der Vorwoche gegen St. Tönis, die Null so lange wie möglich zu halten." Dementsprechend kompakt agierte Wachtendonk im ersten Durchgang, um die Flucht durch Konter nach vorne zu suchen. In der Defensive ging der Plan voll auf, nur offensiv kamen die Gastgeber nicht so richtig in Schwung. "Wir haben gut gestanden, allerdings gab es nur wenig Entlastung nach vorn", gab Steeger zu. Durch das gute Verteidigen des TSV kamen aber auch die Gäste trotz größerer Spielanteile zu keiner Großchance. "Nach der Pause sah es dann ganz anders aus. Die Vorteile lagen bei uns. Wir hatten die besseren und klareren Chancen, hatten im Abschluss jedoch Pech", sagte Steeger. Unter anderem kullerte der Ball zwei Mal haarscharf am Pfosten vorbei. "Das lag aber nicht an Unvermögen. Die Abschlüsse waren schwierig zu nehmen." Trotz der Steigerung in Halbzeit zwei blieb es beim torlosen Remis.

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SC Waldniel - FC Aldekerk 0:4 (0:2). Einen deutlichen und letztlich verdienten Sieg verbuchte der FC Aldekerk beim abstiegsgefährdeten SC Waldniel. Zu keinem Zeitpunkt musste sich FCA-Spielertrainer Marc Kersjes Sorgen machen, dass er und seine Elf leer ausgehen würden. "Anfangs haben wir zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden, dabei aber auch nichts zugelassen", sagte er.

Spätestens mit dem 1:0-Führungstreffer in der zehnten Minute durch Justus Voelkel waren die Aldekerker dann mitten im Geschehen. "Wir waren in der ersten Halbzeit sehr effektiv. Aus drei Chancen haben wir zwei Tore gemacht", sagte Kersjes. Für den zweiten Treffer hatte Jannis Altgen in der 30. Minute gesorgt. Lediglich einmal musste FC-Keeper Nicolai Petrovic seine Talente zeigen. Nach der Pause machten die Gäste da weiter, wo sie aufgehört hatten, und agierten noch einen Ticken besser. "Wir waren in der zweiten Halbzeit zielstrebiger und haben mit mehr Aggressivität agiert. Außerdem haben sich auch mehr Räume für uns ergeben", sagte Aldekerks Coach.

Lohn der Mühen war das 3:0 durch Jannis Altgen. "Danach war das Spiel vorentschieden." Das 4:0, ein Waldnieler Eigentor in der 74. Minute, machte den Braten für beiden Seiten nicht mehr fett. "Insgesamt war es eine konzentrierte Leistung von uns. Vielleicht ist der Sieg etwas zu hoch ausgefallen", resümierte Kersjes.

Gruppe 4: Alemannia Pfalzdorf - SV Walbeck 0:0. Nach drei Siegen in Folge musste sich der SV Walbeck beim Tabellenletzten wieder mit einem Punkt anfreunden. "So ganz sind wir nicht zufrieden, weil wir das Spiel gewinnen wollten", sagte Walbecks Kapitän Stefan Patyk. Die Gäste brauchten anfangs auch eine Weile, um ins Spiel zu finden. "Die ersten 20 Minuten haben wir verschlafen und sind nicht wirklich in die Zweikämpfe gegangen. In den letzten 25 Minuten der ersten Halbzeit haben wir das Spiel aber zunehmend in den Griff bekommen. Dabei hatten wir auch richtig gute Chancen", berichtete Patyk, der der Meinung war, dass er und sein Team zur Pause mit zwei Toren hätten führen müssen.

Im zweiten Durchgang fehlte bei Walbeck dann wieder die Spannung, um den Tabellenletzten unter Druck zu setzen. "Es gab aber Chancen auf beiden Seiten", sagte Patyk. Walbecks Sven Janssen verbuchte die gefährlichste, als er allein vor dem Tor stand und den Ball nur knapp vorbeischoss. Am Ende blieb es beim 0:0. "Für uns war es wichtig, zum zweiten Mal in Folge zu Null gespielt zu haben. Wir hätten das Spiel zwar früh entscheiden müssen, können mit dem Punkt aber auch leben. Pfalzdorf ist schließlich kein Kanonenfutter", resümierte Walbecks Kapitän.

(RP)