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Fußball: Wachtendonk möchte Süchteln ärgern

Fußball : Wachtendonk möchte Süchteln ärgern

Fußball-Bezirksliga: Der TSV Wachtendonk-Wankum ist zu Gast beim Tabellenersten in der Gruppe 3, ASV Süchteln. Der GSV Geldern muss zum Spitzenreiter in der Gruppe 4. Die Mannschaft reist zum SV Scherpenberg.

Auch der SV Walbeck hat es mit einem großen Kaliber zu tun. Am Sonntag ist Vrasselt zu Gast. Sevelen geht in Bislich auf Punktejagd. Aldekerk hat Dilkrath zu Gast.

Gruppe 3: ASV Süchteln - TSV Wa.-Wa. (So., 15 Uhr). Die Tormaschine beim TSV Wa.-Wa. lief in den vergangenen Wochen nicht gerade heiß - auch nicht beim jüngsten 0:0 gegen Willich. Chancen hat der TSV zwar in jeder Partie, Glück beim Abschluss allerdings weniger. Dass am Sonntag mal wieder ein Torfestival zustande kommt, ist eher unwahrscheinlich. Denn die Elf von Trainer Wilfried Steeger muss beim Spitzenreiter der Gruppe 3, ASV Süchteln, antreten. Ans Hinspiel sollte der TSV dabei nicht denken, denn damals war man absolut chancenlos gewesen. Süchteln macht derzeit auch keine Anstalten, sich vom Landesliga-Aufstieg abhalten zu lassen. Seit dem 23. September hat das Team lediglich ein Spiel verloren. Die Vorzeichen stehen für den TSV also nicht gerade günstig. Das weiß Steeger auch. "Süchteln wird voll auf drei Punkte spielen. Wir müssen sehen, dass wir den Hebel, den wir schon in der ersten Halbzeit gegen Tönisberg angesetzt haben, diesmal für 90 Minuten umlegen. Denn der ASV ist vor allem offensiv stark besetzt", sagt Steeger, der auf drei Verteidiger verzichten muss.

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FC Aldekerk - DJK Fortuna Dilkrath (So., 15 Uhr). Beim FC Aldekerk läuft es momentan wieder ganz gut - zumindest ergebnistechnisch. Obwohl einige Spiele in den vergangenen Wochen mit teils durchschnittlichen Leistungen absolviert wurden, heimste der Aufsteiger fleißig Punkte ein. Seit vier Partien ist die Truppe von Spielertrainer Marc Kersjes ungeschlagen. Der Lauf könnte sich morgen fortsetzen. Denn wer als Favorit ins Rennen geht, dürfte allein mit Blick auf die Tabelle klar sein. Der FC rangiert auf Platz vier, Dilkrath steckt im Abstiegskampf und belegt Rang 15. Allerdings hat die DJK vor gut zwei Wochen gezeigt, dass sie auch die Topteams ärgern kann. So gelang dem Team ein überraschendes 3:3 gegen den Tabellenzweiten Giesenkirchen. "Das zeigt, wie viel Potenzial in dem Team steckt. Das macht die Aufgabe nicht leichter", sagt Kersjes. Ein Auf und Ab wie zuletzt im Spiel gegen die TSF Bracht, die ähnlich einzuschätzen sind wie Dilkrath, wünscht sich Kersjes indes nicht. "Für die Nerven wäre ein anderer Spielverlauf besser", sagt er und meint damit den knappen 5:4-Sieg. "Ich rechne diesmal wieder mit einer engen Partie. Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchziehen und unsere Schwächephasen abstellen, die wir uns teilweise in den Vorwochen geleistet haben." Oliver Martens kann nicht auflaufen. Einige Spieler könnten krankheitsbedingt noch kurzfristig ausfallen.

Gruppe 4: SV Scherpenberg - GSV Geldern (So., 15.15 Uhr). Schwieriger könnte der 28. Spieltag für den GSV Geldern nicht sein. Nach dem verlorenen Kreispokalspiel gegen Landesligist SV Straelen hat die Elf von Trainer Peter Streutgens erneut ein ganz besonderes Kaliber auf dem Plan stehen. Der SV Scherpenberg grüßt derzeit von der Tabellenspitze und hat - anders als der GSV - noch gute Chancen, nach vielen Versuchen endlich den Aufstieg zu schaffen. Mit aktuell sieben Punkten Vorsprung auf den zweitplatzieren TuS Fichte Lintfort könnten die Scherpenberger gegen Geldern einen wichtigen Schritt in Richtung Saisonziel machen. Streutgens und seine Elf haben jedoch keineswegs vor, dem Liga-Primus ein nachträgliches Ostergeschenk zu machen.

Bereits im Hinspiel wurde deutlich, dass beide Teams im Direktduell besonders hart kämpfen können. "Ich hoffe, dass unsere mentale Kraft nach dem Pokalspiel nicht nachgelassen hat. Für uns gilt: Schwamm drüber und wieder Motivation aufbauen", sagt der GSV-Coach. "Vielleicht können wir Scherpenberg ja ein bisschen ärgern." Den Gästen wird auf jeden Fall Thomas Pütters fehlen, der angeschlagen ist. Dafür konnte Streutgens einen weiteren Zugang für die neue Saison - nun ganz offiziell - vermelden. Die Verpflichtung von Marcel Siepmann, derzeit Ersatztorwart beim SV Straelen, ist in trockenen Tüchern. Ab Sommer wird der 41-jährige Routinier den GSV-Kasten hüten und eine Art Mentor für das Jungtalent Bartosz Marszolek sein. "Ich glaube, dass das eine gute Kombi ist", sagt Streutgens.

SV Walbeck - SV Emmerich-Vrasselt (So., 15 Uhr). Auch der SV Walbeck kann an diesem Wochenende wahrlich nicht von sich behaupten, eine einfache Aufgabe vor der Brust zu haben. Doch Gegner, wie der SV Emmerich-Vrasselt, liegen den Walbeckern eigentlich ganz gut. Vrasselt gehört zu den Teams, die mitspielen und Dampf machen.

Gegen solche Mannschaften hat das Team vom Bergsteg - wenn man mal von der 1:5-Niederlage gegen Bedburg-Hau absieht - sich stets wacker geschlagen. Die erfolgreiche Tugend, hinten kompakt zu stehen und nach vorne hin Nadelstiche zu setzen, sollten die Gastgeber auch diesmal wieder beherzigen. Im Hinspiel war das größtenteils gelungen, auch wenn man sich nach individuellen Fehlern doch noch mit 2:4 geschlagen geben musste. Die Chance, gegen Vrasselt zu punkten, stehen diesmal auch etwas günstiger als in der Hinrunde. Der Tabellendritte hat im Rennen um den Aufstieg zuletzt einige Dämpfer erlitten, was vor allem daran lag, dass man sich in der Rückrunde mehr als nur einen Patzer erlaubt hatte.

SV Bislich - SV Sevelen (So., 15 Uhr). Gute Nachrichten soll man ja stets an den Anfang setzen. Der SV Sevelen hat vor dem Wochenende eine ganz besondere in petto. Alexander Gubbels, zuletzt langzeitverletzter Hoffnungsträger, wird am Sonntag sein Debüt beim SVS geben. In den vergangenen Monaten konnte der Zugang vom TSV Nieukerk aufgrund einer schweren Fußverletzung nicht eingesetzt werden. Auf gute Nachrichten folgen üblicherweise ja die schlechteren.

Doch "Bad News" gibt es aus dem Sevelener Lager diesmal nicht zu vermelden - im Gegenteil. "Die Jungs haben zwar im kleinen Kreis trainiert, waren aber mit viel Konzentration bei der Sache", lobt Sevelens Coach Thorsten Fronhoffs. Und das lasse schließlich hoffen, beim SV Bislich bestehen zu können. "Für uns ist das ein Sechs-Punkte-Spiel. Wenn wir das gewinnen, sind wir aus dem Gröbsten raus", sagt der Trainer, dem allerdings auch bewusst ist, dass auch Bislich alles geben wird. "Die werden um jeden Meter kämpfen. Wir müssen einfach dagegenhalten und gewinnen - egal wie. Ein dreckiger 1:0-Sieg würde mir schon reichen", erklärt Fronhoffs. Im Hinspiel hatte das damals funktioniert. Sevelen gewann mit 1:0.

(RP)