Volleyball: Volleyball-Pokale zum Fest

Volleyball: Volleyball-Pokale zum Fest

Die letzten Titel des Jahres gingen in den Südkreis. Feiern durften der TV Sevelen (Damen) und Kevelaerer SV (Männer).

Die Volleyball-Familie aus dem Kreisgebiet traf sich in der Zweifachturnhalle des Kevelaerer Schulzentrums. Anlass dazu war das Pokalfinale der Frauen und Männer, womit das Volleyballjahr abgeschlossen wurde.

Nach den Begrüßungsworten der Volleyball-Kreisvorsitzenden Svenja Linke aus Wachtendonk übernahm der Sport das Regiment. Zunächst suchten die Damen ihren Pokalsieger. Dazu standen sich die Bezirksliga-Konkurrenten des TV Sevelen und der SV Bedburg-Hau gegenüber. Der von Claudia Anstoots betreute Turnverein hatte bereits in der Meisterschaft den Gegner deutlich in die Schranken verwiesen, im Pokalfinale nahm er den Erfolgsfaden wieder auf.

Die Sevelener Volleyballerinnen nahmen das Heft des Handelns gleich mit den ersten Ballwechseln in die Hand und ließen ihrem Gegenüber mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen kaum Zeit, um Luft zu holen. Doch auch in der Verteidigung der gegnerischen Angriffe machte Sevelen eine gute Figur, so dass es die ersten beiden Sätze souverän mit 25:13 und 25:16 nach Hause brachte.

Bei einer Sevelener Führung von 18:12 im dritten Satz deutete vieles auf ein schnelles Ende hin, ehe sich aus unerfindlichen Gründen der Schlendrian ins Spiel der klar führenden Mannschaft schlich. Die Hauerin Anne Ziems war es, die ihre Mannschaft mit einer bemerkenswerten Aufschlagsserie zum 19:18 auf die Gewinnerspur brachte. Auch zwei Auszeiten halfen Sevelen nicht mehr, so dass Hau mit 25:20 das Ergebnis auf 1:2 verkürzte. Zu Beginn des darauf folgenden Satz schüttelten sich die Anstoots-Spielerinnen kurz und besannen sich anschließend wieder ihrer Qualitäten. Insbesondere Christina Troost und Andrea Wellmanns waren am Netz die Garantinnen für den am Ende klaren Satzerfolg von 25:16. Damit löste der TV Sevelen den letztjährigen Titelträger aus Bedburg-Hau als Pokalsieger ab.

Im Herren-Finale zwischen dem Landesligisten Kevelaerer SV und Hobbyligisten TSV Wachtendonk-Wankum lag die Favoritenrolle auf den Schultern des KSV. Entsprechend einseitig verlief der Auftakt, bis der Wachtendonker Reiner Reiners zum Aufschlag ging und sichtlich Spaß daran fand, mit zwölf Angaben sein Team mit 19:12 in Führung zu bringen. Die KSV-Aktiven wussten ganz offensichtlich nicht, wie ihnen geschah. Sie bissen sich am gegnerischen Block förmlich die Zähne aus, während der Konkurrent auf der anderen Netzseite um jeden Ball kämpfte.

Eine Aufschlagserie von Marc Ophey ließ Kevelaer wieder herankommen, und danach waren die Kräfteverhältnisse auch wieder klargestellt. Mit 25:21 ging der erste Satz an den KSV, der dann auch gleich den zweiten Satz gewann - ebenfalls mit 25:21. Die Blau-Gelben waren bei ihrem Heimauftritt ständig vorne und spielten die Bälle konzentriert herunter. Der Widerstand auf Wachtendonker Seite war damit gebrochen, und der dritte Satz dann allenfalls noch Formsache. KSV-Trainerin Heike Thyssen konnte sich im Schlusssatz sogar den Luxus erlauben, allen ihren Spielern Einsatzzeiten zu geben, ohne dass der Erfolg in Gefahr geriet. Eine Viertelstunde reichte Kevelaer, um mit 25:9 auch den dritten Satz zu gewinnen und den Pokalsieg perfekt zu machen.

(M.H.)