Fußball : Voba-Cup: TSV Wa.-Wa. heiß auf den Finalsieg

Im Finale treffen am Sonntag (15 Uhr) der FC Aldekerk und Wachtendonk-Wankum aufeinander. Dem Sieger winken 1000 Euro.

Die hiesige Fußballszene wurde in den vergangenen Wochen vom Voba-Supercup in Atem gehalten. Nun findet das Vorbereitungsturnier ein Ende. Am Sonntag (15 Uhr) kommt es im Endspiel zum Bezirksliga-Duell zwischen dem TSV Wachtendonk-Wankum und dem FC Aldekerk. „Wir haben unser erstes Ziel erreicht und stehen im Endspiel. Klar ist: Wenn man ins Finale einzieht, will man auch unbedingt gewinnen“, sagt Frank Goldau, Trainer von Wachtendonk-Wankum. Er übernahm das Aufgebot erst in diesem Sommer, zeigt sich bisher aber positiv angetan von seinen Kickern: „Sie ziehen gut mit, die Chemie stimmt. Der Voba-Cup war sicherlich eine gute Gelegenheit, dass alle zueinander finden“, sagt er weiter.

Der TSV ist förmlich durch den Wettbewerb marschiert. Zum Auftakt gewann das Goldau-Team mit 2:1 gegen den GSV Geldern, es folgte ein 4:1-Sieg gegen den Bezirksliga-Absteiger Kevelaerer SV. Auch B-Ligist Concordia Goch bot Wa.-Wa. nur wenig Gegenwehr. „Wir haben bisher ein gutes Turnier gespielt und dennoch sehen wir weiter Verbesserungspotential“, erklärt Goldau. Im Viertelfinale fertigte seine Mannschaft den SV Sevelen mit 5:1 ab. Im Halbfinale ging es in der Folge erneut gegen Kevelaer. Auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage Scholten war eindeutig ein Klassenunterschied erkennbar, der TSV dominierte nach Belieben.

Nun lautet das Ziel: die 1000-Euro-schwere Siegprämie abräumen. Die im Finale unterlegene Mannschaft erhält noch ein Preisgeld von 500 Euro für die Mannschaftskasse. Trotz der erfolgreichen Wochen hat sich Goldau auf ein konkretes Saisonziel noch nicht festgelegt. „Wir wollen die schlechte Saison des vergangenen Jahres vergessen machen. Da war einfach viel durcheinander, nun wollen wir Ruhe“, sagt er. Erst nach dem Saisonauftakt gegen die Reserve des VfB Homberg können man einschätzen, wie es um die sportliche Situation Wachtendonk-Wankums bestellt sei. Kontrahent Aldekerk besiegte zuletzt die Zweitvertretung Viktoria Gochs mit 2:0.

Auch der FC kann bisher eine makellose Bilanz vorweisen. Die Gruppe führte das Team von Trainer Marc Kersjes nach drei Siegen ungefährdet an, in den Endrunden gaben sie sich auch keinerlei Blöße. Ein Blick auf die vergangene Saison: Das Hinspiel gewann der TSV gegen Aldekerk vor heimischem Publikum mit 2:1, im Rückspiel gewann der gastgebende FC – auch 2:1. „Da beide Mannschaften in der Bezirksliga spielen, wird das sicher ein spannendes Abtasten. Wir wollen nichts liegen lassen“, sagt Goldau. Im kleinen Finale um den dritten Platz im Voba-Supercup treffen die Zweitvertretung von Viktoria Goch und der Kevelaerer SV aufeinander. Der Anpfiff in der Wallfahrtsstadt ertönt um 13 Uhr.

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