"Voba-Cup": Torreicher erster Spieltag macht Lust auf mehr

Fußball : „Voba-Cup“ startet wieder als Trefferfestival

Der erste Spieltag macht Lust auf mehr. Sportfreunde Broekhuysen setzen mit 7:1 an der Straelener Römerstraße erstes Ausrufezeichen.

Gruppe A: SV Straelen – Sportfreunde Broekhuysen 1:7 (1:3). Das Straelener Bezirksliga-Derby war auf dem Trainingsplatz an der Römerstraße eine einseitige Angelegenheit. Schon in der ersten Hälfte hatten die Sportfreunde Vorteile und gingen durch Tore von Finn Helders (25. und 38.) und Jan Teegelbeckers (29.) mit 3:0 in Führung. Kurz vor der Pause (42.) erzielte White Chuko den Ehrentreffer für die Grün-Gelben, die erst am Freitag unter ihrem neuen Trainer Marcel Blaschkowitz ihre erste Trainingseinheit absolviert hatten. Nach dem Seitenwechsel schraubten Finn Helders (48.), Yannis Weyers (58.), Philipp Thissen (64.) und Coen Aarts (66.) das Ergebnis für die drückend überlegenen Gäste in die Höhe. „Diese Niederlage ist kein Beinbruch. In fünf Wochen sehen wir weiter, wenn wir unsere Vorbereitung absolviert haben“, meinte Blaschkowitz. „In der ersten Halbzeit waren wir noch nicht so präsent. Nach der Pause war das Spiel endgültig eine klare Angelegenheit“, sagte Sportfreunde-Coach Sebastian Clarke.

TSV Weeze – SC Auwel-Holt 7:2 (3:1). Es war eine klare Angelegenheit für Weeze, doch überbewerten wollte TSV-Coach Marcel Zalewski den Sieg nicht: „Der Sieg ist sicher auch in der Höhe verdient, aber letztlich handelt es sich um ein Vorbereitungsspiel.“ Nach der 3:1-Pausenführung legte die Heimelf noch einmal richtig nach. Lois Pacco (2), Julian Kühl (2), Benedikt Bauer, Maurice Koenen und Nick Schwarma trafen für den TSV, Julian Treffurth und Cedric Cain für die Gäste.

Gruppe B: Union Wetten – Fortuna Keppeln 4:1 (2:0). Auf dem schwer bespielbaren Ascheplatz hatten die Protagonisten nicht wirklich Spaß. Simon Tombergs und Kai Hermsen trafen vor der Pause, Keppeln verkürzte nach dem Wechsel (57.) auf 2:1. Mit einem Doppelschlag (78./80) trafen erneut Tombergs und Hermsen zum 4:2-Sieg. „Auch wenn es nicht die besten Bedingungen waren, sind wir erfolgreich gestartet. Der Sieg ist verdient“, sagte Union-Trainer Christian Offermanns nach der Partie.

SV Issum – Viktoria Goch II 1:6 (1:3). Bereits nach zwei Minuten trafen die Issumer durch Xhordi Hyskollari zur 1:0-Führung. In der Folge waren es dann aber die Gäste aus Goch, die die Tore machten, zur Pause bereits 3:1 vorne lagen und nach dem Wechsel das halbe Dutzend voll machten.

Gruppe C: Kevelaerer SV – Concordia Goch 8:1 (2:1). Bereits am Freitag eröffneten beide Mannschaften den Wettbewerb. Den Gästen aus Goch gelang nach sechs Minuten der Führungstreffer, bis zur Pause drehte der KSV auf 2:1. Nach dem Wechsel baute der KSV das Ergebnis bis zur 59. Minute auf 4:1 aus und legte dann in einer überlegen geführten Partie vier weitere Torenach. Erfolgreichster Schütze war Sven van Bühren, der vier Treffer erzielte, je zwei Tore schossen Fabian Smets und Ben Hölzle.

GSV Geldern – TSV Wachtendonk-Wankum 1:2 (0:0). Im ersten Durchgang machten die Gastgeber dem TSV das Leben schwer. Gegen die kompakt stehenden Gelderner fanden die Gäste zunächst keine Lücke. Nach der Pause dann aber die TSV-Führung durch Tore von Julius Pasch (53.) und Maik Noldes (64.) Der GSV gab aber nicht auf, verkürzte kurz vor Schluss auf 1:2. „Insgesamt bin ich zufrieden, wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Am Ende hat etwas die Kraft gefehlt“, kommentierte GSV-Trainer Erdi Ezer.

Gruppe D: Alemannia Pfalzdorf II – Grün-Weiß Vernum 0:4 (0:0). Der A-Ligist aus Vernum legte in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung an den Tag und wurde seiner Favoritenrolle souverän gerecht. Malte Heitbrede legte mit einem Hattrick (58., 89. und 90.) den Grundstein zum Erfolg. Außerdem traf Christoph Dickmans in der Nachspielzeit für die Grün-Weißen.

SG Rheurdt-Schaephuysen – SV Herongen 0:2 (0:1). Die Heronger Mannschaft um Spielertrainer Sebastian Tissen hatte das Geschehen beim A-Ligisten aus der Moerser Gruppe über weite Strecken fest im Griff. Marvin Birken brachte die überlegenen Gäste nach einer Viertelstunde in Führung. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Tim Oploh auf 2:0 - damit war die Partie frühzeitig zu Gunsten der Blau-Weißen gelaufen.

Gruppe E: TSV Nieukerk – Viktoria Winnekendonk 3:2 (0:0). Nach einer torlosen ersten Hälfte entwickelte sich nach der Pause noch ein turbulentes Spiel. Zunächst ging die Viktoria durch Treffer von Dustin Bouten und ein Eigentor von Maurice Zobel (49/59.) überraschend in Führung. Dann war es sechs Minuten später Felix Brusius, der auf 1:2 verkürzte und mit zwei weiteren Toren in der Schlussphase mit einem Hattrick den Sieg des A-Liga-Aufsteigers aus Nieukerk perfekt machte. „Es war zugegeben am Ende noch glücklich für uns“, urteilte TSVCoach Wilfried Steeger.

FC Aldekerk – Arminia Kapellen 3:0 (1:0). In den ersten 45 Minuten lief es noch nicht so gut für die Aldekerker, die sechs Minuten vor dem Wechsel durch Luca Kroepmanns in Führung gingen. Mit zwei schnellen Toren in der 48. und 56. Spielminute sorgte Max Lindemann für eine frühe Vorentscheidung. „Im zweiten Durchgang lief es besser für uns, da haben wir sogar noch einige gute Chancen ausgelassen“, meinte Aldekerks Trainer Marc Kersjes.

Auf den neuen Straelener Trainer Marcel Blaschkowitz wartet in den nächsten Wochen noch viel Arbeit. Foto: Evers, Gottfried (eve)
Der GSV Geldern (blaue Trikots) überzeugte trotz der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen den TSV Wachtendonk-Wankum. Foto: Evers, Gottfried (eve)

Gruppe F: SV Walbeck – Uedemer SV 4:3 (4:2). Torreich war der erste Durchgang, der mit der 1:0-Führung (20.) von Lucas Holla eröffnet wurde. Kurz darauf glich Uedem aus, doch Marcel Giesen mit einem schönen Heber und Phillip Pasch nach einer Ecke erhöhten auf 3:1. DieGäste verkürzten auf 3:2, ehe Phillip Elspaß der vierte Walbecker Treffer gelang. Kurz nach der Pause entschied der Schiedsrichter auf Handelfmeter, den Uedem zum 4:3 nutzte. Walbeck war danach wegen einer Roten Karte in Unterzahl. Dennoch blieb das Spiel offen, auf beiden Seiten gab es noch gute Möglichkeiten. „Es ist nach der Pause zwar etwas dumm gelaufen, aber unter dem Strich bin ich mit dem Auftakt zufrieden“, sagte Walbecks neuer Trainer Klaus Thij­ssen.

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