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Viktoria Winnekendonk zählt zum Favoritenkreis

Frauenfußball : Viktoria hat das Zeug zum ganz großen Wurf

Frauenfußball-Landesliga: Viktoria Winnekendonk wird erneut in der Spitzengruppe mitmischen. Trumpf bleibt die Offensive.

Viktoria Winnekendonk hat auch im zweiten Jahr in der Frauenfußball-Landesliga ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte geschrieben. Lange durfte die Mannschaft sogar von der Meisterschaft träumen. Am Ende sprang Platz drei heraus, punktgleich mit dem Zweiten GW Lankern. Gegen Meister und damit Niederrheinliga-Aufsteiger VfR Warbeyen spielte die Mannschaft jeweils Unentschieden. „Die vergangene Saison hat noch einmal eine Steigerung bedeutet, wir haben da wieder einen Schritt nach vorne gemacht“, meint Trainer Uli Berns.

Geht’s jetzt noch einmal höher hinaus? „Wir Trainer geben der Mannschaft keine Ziele vor, die setzen sich die Spielerinnen selbst. Ich denke aber, dass wir wieder eine gute Rolle spielen können“, ist sich der Viktoria-Coach sicher. Die Voraussetzungen dafür sind gut, bleibt die Mannschaft doch weitgehend unverändert. Lisa Heekeren und Lilli Zellmann haben aufgehört, ebenso wie Tabea Merz, die der Mannschaft aber als Fitnesstrainerin erhalten bleibt. Länger pausieren muss noch Sarah Berns (Knieverletzung). Zwei Zugänge gibt’s auch: Hannah Cuppok kommt von der U19-Mannschaft des SV Sonsbeck und spielte zuvor vier Jahre lang für die Mädchen von Borussia Mönchengladbach. Auch Isi Stein (U 17-Juniorinnen des Kevelaerer SV) soll behutsam an den Seniorinnenbereich herangeführt werden. Mit 18 Spielerinnen ist der Kader der Viktoria allerdings nicht allzu groß – da sollten sich Verletzungsprobleme nach Möglichkeit in Grenzen halten.

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Mit der Vorbereitung auf die neue Serie ist Uli Berns zufrieden: „Die Beteiligung war sehr gut. Und in den Testspielen hat die Mannschaft zum Teil auch gegen höherklassige Gegner sehr gute Ansätze gezeigt.“ Herzstück der Mannschaft bleibt die starke Offensive, die in der vergangenen Saison 98 Tore verbuchte. Selina Berns, Torschützenkönigin der Landesliga, und ihre Sturmpartnerin Paulina Heilen zeichneten für mehr als die Hälfte der Winnekendonker Treffer verantwortlich.

„Wir haben mit den beiden Neuzugängen auch in der Abwehr mehr Alternativen. Und wenn es mal eng werden sollte, haben wir noch eine gut besetzte zweite Mannschaft“, erklärt Berns. In der 14er-Gruppe werden die Winnekendonkerinnen auf einige neue Mannschaften stoßen. Absteiger Eintracht Duisburg, die Aufsteiger Union Nettetal und Eintracht Emmerich sowie FSC Mönchengladbach heißen die unbekannten Größen.

Am Sonntag geht es mit einem Heimspiel in die neue Saison, die Zweitvertretung von Borussia Bocholt ist ab 13 Uhr zu Gast bei der Viktoria. Berns: „Da treffen wir gleich auf eine starke Mannschaft mit vielen jungen Spielerinnen. Für uns ist von Vorteil, dass die erste Bocholter Mannschaft zeitgleich in der Regionalliga spielt.“