1. NRW
  2. Städte
  3. Geldern
  4. Sport Geldern und Kevelaer

Viktoria Winnekendonk und SV Walbeck bestätigen Aufwärtstrend

Frauenfußball : Viktoria Winnekendonk und SV Walbeck bleiben im Aufwind

Frauenfußball-Niederrheinliga: Walbeckerinnen sind nach Auswärtssieg in Bocholt bereit für das Spitzenspiel. Viktoria demonstriert einmal mehr ihre Heimstärke.

Die Frauenfußball-Niederrheinligisten Viktoria Winnekendonk und SV Walbeck steuern weiter auf Erfolgskurs. Der SV Walbeck setzte sich bei der Zweitvertretung von Borussia Bocholt mit 2:1 (0:1) durch. Die Viktoria wahrte mit einem 4:1 (2:0) gegen den HSV Langenfeld ihren Heimnimbus.

Mit dem Auswärtssieg in Bocholt hat der SV Walbeck seine Position in der Spitzengruppe gefestigt und belegt aktuell den dritten Platz. Bereits nach sieben Minuten brachte Marie Aengenvoort nach Vorarbeit von Anja Juntermanns die Gäste in Führung. Anschließend spielte sich das Geschehen überwiegend zwischen den Strafräumen ab, es gab auf beiden Seiten nur wenig Torraumszenen. Mit einem direkt verwandelten Freistoß erhöhte Lisanne Grusa in der 62. Minute auf 2:0. Die Bocholterinnen wehrten sich noch einmal gegen die drohende Niederlage und erzielten in der 78. Minute den Anschlusstreffer. In der Schlussphase musste die Elf vom Bergsteg noch einmal zittern, hatte aber in Torhüterin Jessica Weber einen sicheren Rückhalt. „Es war eine kämpferisch und läuferisch gute Leistung meiner Mannschaft. Auch wenn es am Ende noch einmal eng wurde, ist der Sieg verdient“, meinte Walbecks Trainer Dieter Blomm. Am kommenden Sonntag erwarten die Walbeckerinnen den Spitzenreiter SGS Essen III am Bergsteg.

SV Walbeck: Weber – Vester, Patyk, Finger, Wellmans (46. Kawaters), Jansen (73. Sturme), Grusa, Aengenvoort (89. Pastoors) Schmidt, Juntermanns, Drewes.

Viktoria Winnekendonk bleibt auch in dieser Saison auf eigenem Platz eine Macht. Gegen den HSV Langenfeld nutzte Paulina Heilen bereits nach acht Minuten ein Zuspiel von Samira Berns zum Führungstreffer. Nach einer Viertelstunde erhöhte Vivian Tepaß auf 2:0. Fünf Minuten nach dem Wechsel war Sophie Thyssen nach einer Ecke per Kopf zum 3:0 zur Stelle. Nach dem Anschlusstreffer (79.) stellte Jana Claus mit dem Tor zum 4:1-Endstand den alten Abstand wieder her. „Es war ein insgesamt guter Auftritt meiner Mannschaft, die über die gesamte Spielzeit ihre Leistung abgerufen hat“, sagte Viktoria-Trainer Uli Berns.

Viktoria Winnekendonk: Waerder – Thyssen, Böhm, Schmidtmann, Tepaß, Selina Berns (66. Weyers), Luyven, (83. Helmus) Heilen, (24. Bousart) Samira Berns (72. Claus), Cuppok, Stein.