Viktoria Winnekendonk und der Jubiläumstreffer

Frauenfußball : Viktoria freut sich auf Tor Nummer 100

Frauenfußball-Niederrheinliga: SV Walbeck – Sportfreunde Baumberg (So., 13 Uhr). Zwei Heimspiele stehen für die Walbecker Niederrheinliga-Mannschaft noch auf dem Programm. Und diese können die Grün-Weißen ganz entspannt angehen.

Inzwischen hat die Mannschaft von Trainer Rolf Sturme auch wieder das Mittelfeld der Tabelle erreicht und damit unterstrichen, dass man weiter auf Niederrheinliganiveau spielt. Jüngster Beweis war der verdiente 2:1-Auswärtserfolg beim SV Heißen in Mülheim.

So ist auch der Abstand zum Vorletzten der Tabelle und Absteiger Baumberg auf 15 Punkte angewachsen. Es bietet sich am Sonntag für den SV Walbeck also noch einmal die Gelegenheit, sich tabellarisch ein wenig besser zu präsentieren. Dazu sollte die Heimelf gegen einen Gegner, der erst ein Saisonspiel gewonnen hat, in der Lage sein. An Motivation wird es da nicht fehlen, dessen ist sich auch Walbecks Trainer Rolf Sturme sicher. „Wir wollen noch etwas mehr erreichen und unseren Zuschauern etwas bieten. Die Mannschaft glaubt wieder an sich, will und wird dieses Spiel gewinnen“, ist sich der Walbecker Coach sicher.

Landesliga: Viktoria Winnekendonk – SV Haldern (So., 15 Uhr). Dass die Winnekendonkerinnen am Sonntag ihr Saisontor Nummer 100 schießen, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Denn im Spiel gegen den Tabellenletzten und Absteiger SV Haldern dürfte ein Sieg für den Aufsteiger außer Frage stehen. Das 99. Tor schoss am vergangenen Sonntag im Spiel gegen FSC Mönchengladbach Vivian Tepaß. Da stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wer legt jetzt den Jubiläumstreffer nach. Denn die Viktoria hat eine ganze Reihe ausgezeichneter Torschützinnen in ihren Reihen und belegt mit Samira Berns (25 Tore), Selina Berns (19) und Paulina Heilen (18) die drei ersten Plätze in der Torjägerliste. Aber auch Vivian Tepaß (15) und Jana Claus (12) sind ausgesprochen gefährlich unterwegs und heiße Kandidatinnen auf den begehrten Treffer.

Mit einem Schützenfest ist allerdings nicht unbedingt zu rechnen. Die Gäste aus Haldern sind zwar Schlusslicht der Tabelle, haben aber bei bisher 46 Gegentoren bei weitem nicht die meisten Gegentreffer in der Liga kassiert. Da sind wesentlich besser platzierte Mannschaften deutlich anfälliger. Im Hinspiel schossen die Winnekendonkerinnen vier Tore, ob es diesmal mehr werden, hängt sicherlich auch von der Motivation des Gegners ab. „Ein Sieg in diesem Spiel ist sicher Pflicht. Ich bin gespannt, wer die 100 feiern darf“, sagt Viktoria-Trainer Uli Berns.

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