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Viktoria Winnekendonk mit der Bilanz einer Spitzenmannschaft

Fußball-Niederrheinliga der Frauen : Für den Höhenflug der Viktoria gibt’s mehrere gute Gründe

Sieben Siege, ein Unentschieden: Viktoria Winnekendonk tritt seit Wochen im Stil einer Spitzenmannschaft auf. Für Trainer Uli Berns kommt die Entwicklung gar nicht so überraschend.

Die Bilanz der vergangenen acht Spiele des Frauenfußball-Niederrheinligisten Viktoria Winnekendonk liest sich wie die eines Titelkandidaten: Sieben Siege, ein Unentschieden. Auch in der Partie bei der SSVg. Velbert bestätigte die Mannschaft ihre gute Form mit einem verdienten 3:1 (1:0)-Auswärtssieg. Trainer Uli Berns nannte nach dem neuerlichen Erfolg, mit dem sich die Mannschaft auf Rang fünf verbessert hat, die Gründe für den Höhenflug: „Wir haben jetzt auf unserem neuen Kunstrasen bessere Trainingsmöglichkeiten, einen großen, ausgeglichenen Kader und sind von Verletzungen bisher weitgehend verschont geblieben.“

Außerdem zeigte die Viktoria in Velbert einmal mehr, dass sie sich auch spielerisch entwickelt hat. Vivian Tepaß erzielte in der ersten Hälfte den Führungstreffer (23.), die überlegenen Gäste ließen vor der Pause weitere Möglichkeiten ungenutzt. Nahezu folgerichtig fiel in der 55. Minute zunächst der Ausgleich, der die Viktoria allerdings nicht aus dem Konzept bringen sollte. Vivian Tepaß war nur zwei Minuten später zum 2:1 zur Stelle. Nach dem 3:1 durch Jule Bousart (62.) ließen die Gäste nichts mehr anbrennen. „Nach dem Ausgleich haben wir weiter nach vorne gespielt und sind belohnt worden“, sagte Berns.

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Nachbar SV Walbeck steckt hingegen nach der mittlerweile sechsten Niederlage in Serie im Tabellenkeller fest. Dabei zog sich der Viertletzte am heimischen Bergsteg gegen den Tabellenzweiten Borussia Bocholt II durchaus ordentlich aus der Affäre. Die Gäste, die mit einigen Spielerinnen aus dem Bocholter Zweitliga-Kader angetreten waren, behielten am Ende „nur“ mit 3:1 (1:0) die Oberhand. Im ersten Durchgang ging der Favorit nach zwölf Minuten in Führung – beim Bocholter 1:0 blieb’s bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel trafen die Gäste zunächst zum 2:0 (56.). Doch es blieb spannend, weil Anja Juntermanns praktisch im Gegenzug der Anschlusstreffer gelang. Erst der dritte Bocholter Treffer bedeutete in der 78. Minute die Entscheidung, zumal dem SV Walbeck gegen die starke Defensive des Gegners auch die nötige Durchschlagskraft fehlte. „Wir kennen unsere derzeitigen Probleme, wollen aber nicht jammern und gehen optimistisch in die nächsten Spiele“, sagte Walbecks Trainer Dieter Blomm.

Am kommenden Sonntag steigt ab 13 Uhr im Winnekendonker Viktoria-Sportpark das mit Spannung erwartete Gelderland-Duell.