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Viktoria Winnekendonk hat das Ziel Aufstieg im Blick

Fußball : Viktoria Winnekendonk darf sich keine Ausrutscher mehr erlauben

Die Mannschaft, die auf eigenem Platz noch eine weiße Weste hat, liegt in der Gruppe zwei der Kreisliga B auf dem vierten Rang. Der Rückstand auf den Spitzenreiter beträgt nur einen Punkt.

Viktoria Winnekendonk war als einer der Favoriten auf den Aufstieg in die Saison in der Gruppe zwei der Fußball-Kreisliga B gestartet. Nach acht Spielen lässt sich festhalten, dass das Team von Trainer Lars Allofs dieser Rolle vor allem bei den Auftritten vor eigenem Publikum und in den Duellen gegen die Konkurrenz im Titelrennen gerecht geworden ist. Auf dem eigenen Rasen gab der Tabellenvierte noch keinen Punkt ab. Und gegen die Mannschaften, die im Klassement die Ränge eins bis drei einnehmen, ist die Mannschaft noch ungeschlagen. „In den Spitzenspielen waren wir voll da“, sagt Lars Allofs. Beim Tabellenführer TSV Wachtendonk-Wankum II gelang dem Team ein 2:2. Beim 2:0 gegen den Zweiten Kevelaerer SV II konnte sich der Trainer über eine „konzentrierte Leistung“ freuen. Der Tabellendritte FC Aldekerk II wurde sogar mit 5:0 bezwungen.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass diese drei Teams einen Zähler mehr als die Viktoria auf dem Konto haben. Der Grund dafür sind die nach Ansicht des Übungsleiters unnötigen Punktverluste gegen Concordia Goch (1:1) und Grün-Weiß Vernum II (3:3). Den Grund dafür, dass es in diesen Begegnungen nicht zu einem Erfolg langte, sieht Allofs bei seinem Personal. „Wir müssen viel demütiger in diese Partien gehen. Jeder Gegner ist brutal ernst zu nehmen“, sagt er.

Abgesehen von diesen beiden Spielen kann Allofs mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Das Ziel Aufstieg ist in Reichweite, wobei der Kampf um den Titel enorme Spannung verspricht. Denn Spitzenreiter TSV Wachtendonk-Wankum II liegt gerade einmal zwei Punkte vor dem Tabellensechsten GW Vernum II. „Wir dürfen uns keine Ausrutscher mehr erlauben. Wir wissen ja schließlich nicht, was in dieser Saison noch passiert“.

Damit spielt Allofs darauf an, dass wegen der  Corona-Pandemie überhaupt nicht klar ist, wie viele Partien in dieser Saison überhaupt noch ausgetragen werden können. „Für mich wäre es das Vernünftigste gewesen, von Beginn an nur eine einfache Runde mit 15 Begegnungen zu spielen. Das hätte eine klare Richtung bedeutet und wäre für alle viel stressfreier gewesen“, sagt Allofs. Jetzt müsse man die Situation so nehmen, wie sie ist. „Der Fußball fehlt uns allen, aber aktuell geht es um viel wichtigere Dinge“, so der Coach.