Viktoria Winnekendonk freut sich über Windschutz

Vereine und Verbände : Viktoria: Die Zeit der Hechtsuppe ist vorbei

(RP) So was gibt’s nur im Golddorf. Gerd Ophey, Vorsitzender des Winnekendonker Heimatvereins „Ons Derp“, ist treuer Zuschauer bei den Heimspielen der Fußballer der Viktoria. In der vergangenen Saison hatte er sich nicht nur über den Abstieg der ersten Mannschaft in die Kreisliga B geärgert.

Noch mehr war ihm die Tatsache ein Dorn im Auge, dass den Fans am Sporthaus stets frische Zugluft um die Ohren weht. Die gute Nachricht: Die Zeit der „Hechtsuppe“ am Viktoria-Sportpark gehört der Vergangenheit an. Denn Gerd Ophey hat es tatsächlich geschafft, dass zwei große Windschutz-Glaselemente am Sporthaus installiert worden sind.

Der „Ons Derp“-Chef kennt sich im Gelderland bestens aus und hatte Wind davon bekommen, dass die Weezer Steuerberater-Kanzlei „Reuters & Partner“ wegen eines Umbaus zwei riesige Glaselemente zu verschenken hatte. Die Inhaber Domenic Reuters, Stefan Boßmann und Markus Schulz zeigten sich sofort begeistert von der „Schutz-vor-Zugluft“-Initiative. Speziell Stefan Boßmann, Präsident der Kevelaerer Bürgerschützen, kann sich gut in die Lage anderer Vereine hineinversetzen.

Gesagt, getan: Gerd Ophey holte die Elemente mit Hilfe der Viktorianer Jürgen und Rainer Luyven in Weeze ab. Markus Rogmann (Metallbau Rogmann aus Kevelaer), und Markus Neumann (Werner Neumann GmbH aus Twisteden) stellten bereitwillig ihr Fachwissen zur Verfügung. Die Glaselemente wurden in eine Schiene eingesetzt und können nun auf- und zugeschoben werden. Das Sahnehäubchen steuerte Joachim Kastell, Inhaber der Firma „Artvertising“ aus Geldern-Veert, mit der Platzierung des Viktoria-Wappens auf beiden Glastüren bei.

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