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Fußball: Vernum will Hinspiel vergessen machen

Fußball : Vernum will Hinspiel vergessen machen

Fußball-Kreisliga A: Vor den eigenen Fans möchte Grün-Weiß Vernum morgen gegen den SV Nütterden das "vergeigte" 3:3 aus dem Hinspiel wieder gutmachen. Derweil hat Wettens Trainer Timo Pastoors seinen Spielern die Leviten gelesen.

KLEVE Der TSV Weeze, der in den vergangenen Wochen peu á peu nach oben geklettert ist, hat an diesem Wochenende spielfrei.

Grün-Weiß Vernum - SV Nütterden (morgen, 15 Uhr). Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen im Gepäck reist der SVN an, dessen Trainer Joachim Böhmer die Favoritenrolle aber an die Grün-Weißen schiebt. "Vernum hat eine enorme Qualität nach vorne", weiß Böhmer, wo der Hebel anzusetzen ist. Wie man den Vernumern mindestens einen Punkt abringen kann, wissen die Nütterdener noch aus dem Hinspiel, welches 3:3-Unentschieden endete. Auch auf Vernumer Seite kann man sich noch sehr gut an das Spiel erinnern. "Die Partie haben wir damals ordentlich vergeigt. Daher haben wir noch etwas gut zu machen", gibt Vernums Co-Trainer Daniel Neuer die Marschroute vor.

Union Wetten - DJK Appeldorn (morgen, 15 Uhr). Einige schlaflose Nächte erwartete Appeldorns Trainer Jens Hoffmann nach der schlappen Darbietung gegen Weeze (0:4). "In Wetten geht es wieder bei Null los. Da müssen wir auf jeden Fall anders auftreten", fordert er wieder die nötige Einstellung ein. Auch Wettens Trainer Timo Pastoors war alles andere als erfreut über die Vorstellung seiner Elf am vergangenen Spieltag. Dies ließ er seine Spieler unter der Woche beim Training auch spüren. "Ich war schon sehr sauer und habe dementsprechend das Training angepasst", sagt Pastoors. Gegen Appeldorn erwartet er eine deutliche Leistungssteigerung seiner Elf.

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Concordia Goch - SV Veert (morgen, 15 Uhr). Um am Ende der Spielzeit den Klassenerhalt feiern zu können, hat der SV Veert in den verbleibenden zehn Spielen nichts mehr zu verschenken. "Uns hilft nur noch zu punkten, möglichst dreifach", weiß Veerts Trainer Sven Kleuskens. Auf der Gegenseite fordert Gochs Spielertrainer Stephan Gregor seine Jungs auf, gegen Veert mal wieder über 90 Minuten alles abzurufen, damit am Ende unter dem Strich drei Punkte stehen. "Wir sind mal wieder dran, zu Hause zu gewinnen, aber dazu muss von der gesamten Truppe mehr kommen als zuletzt", betont Gregor.

FC Aldekerk - SV Donsbrüggen (morgen, 15 Uhr). Zwar konnten die Gäste am vorigen Montag den dritten Dreier der Spielzeit einfahren und so auch den Anschluss an das rettende Ufer wahren, aber dennoch ist der Respekt vor den Gastgebern enorm groß. "Aldekerk ist zu Hause auf Kunstrasen eine Macht", sagt SVD-Trainer Frank Bleisteiner, dessen Elf "hinten dicht und vorne auf Konter hoffen" möchte. Auswärts in Vernum ließ der FCA zuletzt jedoch Federn. "Jetzt müssen wir schauen, dass wir nicht noch weitere Punkte verlieren", sagt Aldekerks Fußballobmann Heinz Hegmans.

SV Straelen II - SV Rindern (morgen, 15 Uhr). Rinders Trainerduo Ernst/Roeskens erwartet nach dem müden Auftritt in Nütterden (1:3) eine Reaktion des Teams, das zuletzt einen eher unmotivierten Eindruck hinterließ. "Straelen kämpft um jeden Punkt", ahnt Christian Roeskens, dass ohne Kampf beim Abstiegskandidaten nichts zu holen sein wird. Denn als Tabellenletzter steht der SVS II vor der Begegnung mit Rindern unter Zugzwang. Bei eigener Niederlage und gleichzeitigen Erfolgen der Konkurrenz könnte der Abstand zum rettenden Ufer auf sechs Punkte steigen.

BV Sturm Wissel - Viktoria Winnekendonk (morgen, 15 Uhr). Nur ungern erinnert man sich im Lager des BV Sturm Wissel an das Hinspiel bei der Viktoria, wo es eine derbe 3:8-Klatsche gesetzt hatte. Die hat auch Spielertrainer Martin Würzler noch nicht vergessen, blickt aber nach vorne. "Wir sind konditionell gut drauf und es wäre schön, wenn wir gegen eine Mannschaft von oben zu Hause mal was holen würden", hofft Würzler auf einen oder gar drei Bonuspunkte.

Alemannia Pfalzdorf - Uedemer SV (morgen, 15 Uhr). Tatenlos durfte der Spitzenreiter am Ostermontag mit ansehen, wie sein ärgster Verfolger aus Aldekerk beim 2:3 in Vernum Federn lassen musste. So beträgt der Abstand zum FCA weiter vier Zähler, wobei die Alemannen noch ein Spiel mehr auszutragen haben. Alemannen-Trainer Tommy Erkens erwartet aber dennoch keine Nachlässigkeiten im Spiel und möchte mit höchster Konzentration den Dreier gegen den USV holen. Deren Coach Christian Klunder hat den Blick in der Tabelle nach unten gerichtet. "Wir sind noch nicht durch und müssen noch einige Pünktchen sammeln", warnt er vor einer weiteren laschen Darbietung wie am Montag.

(ma-s)