Fußball: Vernum läuft ums Überleben

Fußball: Vernum läuft ums Überleben

Mehr Engagement wird von der Elf der Grün-Weißen schon im Derby gegen den TSV Wa./Wa. erwartet, soll der Klassenerhalt noch geschafft werden. Dieses Ziel hat auch Horst Gecks, der in Kevelaer übernommen hat.

Mit etwas Glück findet morgen in der Bezirksliga mal wieder ein kompletter Spieltag statt.

Grün-Weiß Vernum – TSV Wa./Wa.: Das Hinspiel sah einen überraschenden Sieger, Vernum gewann nach Rückstand. An einen erneuten Erfolg glaubt Norbert Holt nicht. Dennoch meint Vernums Co-Trainer: "Für uns spricht, dass wir bei acht Punkten Rückstand einfach anfangen müssen anzugreifen und zu punkten." Dazu erhoffe er sich ein größeres Engagement der Mannschaft als etwa gegen Krefeld, denn eigentlich sollte klar sein: "In dieser Klasse ist deutlich mehr Laufleistung gefragt."

Geht es nach Frank Goldau, hilft dies auch nichts. "Alles andere als ein TSV-Sieg wäre doch eine Überraschung", sagt der Gäste-Trainer. Zwar hat auch er noch das Hinspiel im Kopf, fordert aber: "Wir müssen die Verunsicherung der Vernumer ausnutzen und sie unter Druck setzen." Sein Team solle mehr agieren als noch gegen Walbeck und offensiver spielen. Denn die drei Punkte seien Pflicht, wenn man den Anspruch habe, den Spitzenplatz behalten zu wollen.

  • Fußball : Sechs-Punkte-Spiel in Vernum

SV Walbeck – FC Meerfeld: Vor allem eines müsse sich gegenüber dem Spiel in Wachtendonk verbessern, sagt Andreas Holla. "Wir müssen mehr Tore schießen", fordert Walbecks Trainer. Dies aber werde schwierig, da die Personalnot nicht kleiner wird. Auszug aus der Verletzten- und Angeschlagenen-Liste: Patyk, Gorthmanns, Verbeek, Pasch und Hassenpflug. "Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir trotzdem gegen Meerfeld gewinnen", weiß Holla.

VfL Repelen – SV Sevelen: Für die Elf von Gunnar Gierschner steigt in Repelen ein "Sechs-Punkte-Spiel". Sevelens Trainer blickt "recht zuversichtlich" auf die Partie, doch drücken fünf Ausfälle aufs Gemüt. "Die Frage ist auch: Mit welchem Gegner bekommen wir es zu tun?", sagt Gierschner und meint damit die gravierenden personellen Veränderungen beim VfL in der Winterpause. Davon unabhängig sagt der Gäste-Trainer: "Wir bleiben entspannt, müssen aber langsam anfangen zu punkten."

TuS Borth – Kevelaerer SV: Zwar war noch kein optimales Training möglich, doch einen ersten Eindruck hat sich Horst Gecks bereits von seinem Team machen können. "Es fehlt die Sicherheit im technischen Bereich", meint der neue KSV-Trainer, der für Roger Kulawig übernommen hat. Fitness, Sicherheit in der Defensive und besseres Zweikampfverhalten im Mittelfeld sind weitere Schwerpunkte, die auf Gecks' Arbeitsplan stehen. Gegen Borth soll dennoch mindestens ein Unentschieden herausspringen.

(RP)