Lokalsport: Verfolgerduell findet im Dünendorf statt

Lokalsport : Verfolgerduell findet im Dünendorf statt

Fußball-Kreisliga A: Viktoria Winnekendonk muss gegen den abstiegsbedrohten SV Sevelen II die Spitze verteidigen.

Auf dem Papier hat Spitzenreiter Viktoria Winnekendonk eine lösbare Aufgabe in der Fußball-Kreisliga A vor sich. Zu Gast im Golddorf ist der drittletzte SV Sevelen II. Sturm Wissel und der Uedemer SV, Winnekendonks Verfolger, treffen im Verfolgerduell aufeinander.

TSV Weeze — Rheinwacht Erfgen (So., 15 Uhr). "Da haben wir noch etwas gut zu machen", erinnert sich TSV-Trainer Kevin Minor an das Hinspiel, als die Rheinwacht den Weezern mit einer 4:1-Packung die Kirmes versauert hatte. Einer nicht so guten Vorbereitung zum Trotz fuhren die Weezer in Appeldorn einen Sieg ein und wollen nun auch gegen Erfgen punkten. Da auch Julian Saat wieder dabei ist, kann Minor aus dem Vollen schöpfen. Erfgens Spielertrainer Norman Lousée: "Die Weezer sind spielstark, es wird ein schweres Spiel werden."

SV Sevelen II — Viktoria Winnekendonk (So., 15 Uhr). Tabellenführer Winnekendonk ist der zweite dicke Brocken in Folge für die Sevelener Reserve. Nach dem Uedemer SV, bei dem es eine 0:5-Niederlage gab, warten nun die Winnekendonker auf die Fronhoffs-Schützlinge. Im Hinspiel setzte sich Sevelen überraschend mit 4:3 durch und brachte der Viktoria somit die bisher einzige Saisonniederlage bei. Wiedergutmachung ist also ein Stichwort, mit dem Sven Kleuskens seine Mannen motivieren wird, sie aber auch warnt: "Das wird kein Selbstläufer."

BV Sturm Wissel — Uedemer SV (So., 15 Uhr). Nach der Niederlage am Mittwochabend wird deutlich: So richtig in Tritt gekommen, ist Wissel noch nicht. Mit einem Sieg würden die Otmar-Döllekes-Schützlinge wieder am USV vorbei ziehen. Dazu muss aber eine Leistungssteigerung her. Die Uedemer kommen mit dem Rückenwind eines 5:0-Auftakterfolgs über Sevelen II nach Wissel, wo sie "nicht verlieren wollen", sagt Wilfried van Aerssen. Uedems Obmann weiß, dass seine Schwarz-Gelben ein "heißes Pflaster" in Wissel erwartet.

SV Donsbrüggen — DJK Twisteden (So., 15 Uhr). Nach dem in den Worten von Trainer Andreas Raadts "für den Kopf sehr wichtigen Sieg" gegen BV Sturm Wissel reisen die Gäste aus Twisteden zuversichtlich nach Donsbrüggen. Auch ohne Jona Heuvens (Urlaub) und Lars Douteil möchte die DJK am Nössling punkten. Als Folge der undankbaren 0:1-Niederlage beim GSV Geldern ist Donsbrüggens Trainer Frank Bleisteiner nicht zu optimistisch, denn am Sonntag werden ihm wieder mehrere Spieler fehlen.

BV DJK Kellen — GSV Geldern (So., 15 Uhr). Keine guten Erinnerungen an das Hinspiel haben die Kellener, als einer aus ihren Reihen Opfer einer Gelderner Tret-Attacke wurde. "Wir hatten zunächst gesagt, dass wir nicht mehr gegen Geldern spielen werden. Ich werde in dieser Woche mal mit den Jungs darüber reden", sagt Kellens Spielertrainer Stefan Klümpen, der immer noch mit der mangelhaften Vorbereitung hadert. Auch Gelderns Trainer Peter Streutgens ist gespannt: "Mal schauen, ob Kellen gegen uns spielen möchte oder nicht."

SV Herongen — SV Bedburg-Hau (So., 15 Uhr). Bei der Niederlage gegen Concordia Goch am Mittwoch bewiesen die Hauer insbesondere im zweiten Abschnitt, dass sie ein ernstzunehmender Gegner sind. "Wir wollen uns auch in Herongen gut verkaufen und das Spiel gewinnen", kündigt Thomas Erkens, der aus dem Vollen schöpfen kann, an. Acht Punkte besser steht der HSV in der Tabelle dar, der mit einem Sieg im Idealfall die Abstiegsränge verlassen kann.

DJK Labbeck/Uedemerbruch — DJK Appeldorn (So., 15 Uhr). Trotz des deutlichen Punkteabstands in der Tabelle geben sich die Vereinigten weiter kämpferisch. Der Punkt beim 0:0 in Twisteden machte Mut. "Wir werden genauso agieren wie in Twisteden und dann mal sehen, was es gibt", sagt Labbecks Trainer Thomas Haal, der den gesperrten Daniel Archut ersetzen muss. Mit Personalsorgen reisen die Appeldorner an, die "kein leichtes Spiel" erwarten. "Wir wollen den Abstand nach unten wahren und Zählbares mitnehmen", kündigt Appeldorns Spielertrainer Jens Hoffmann an.

Viktoria Goch II — Concordia Goch (So., 15 Uhr). "Das ist das einfachste Spiel für einen Trainer", freut sich Viktoria-Coach Ismet Bozan, da er seine Jungs "nicht motivieren muss". Auch wenn die Grünen einen guten Lauf haben, sieht er die Chancen im Derby gleichmäßig verteilt. Drei Siege in drei Spielen haben das Selbstvertrauen der Concordia wachsen lassen. Allzu gerne würde man bei der Viktoria-Reserve "die nächsten drei Punkte holen", bestätigt Concorden-Spielertrainer Stephan Gregor.

(buer)