Fußball : TSV Wa.-Wa. wahrt Kontakt zur Tabellenspitze

Fußball-Bezirksliga: Titelaspirant feiert 2:0-Erfolg im Derby gegen den SV Walbeck. Aufsteiger Kevelaerer SV verspielt 3:1-Führung.

Abgesehen vom TSV Wachtendonk-Wankum, der das Derby gegen den SV Walbeck mit 2:0 für sich entschied, war die Ausbeute der Mannschaften aus dem Gelderland recht bescheiden. Der Kevelaerer SV musste sich trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung gegen die DJK Lowick am Ende mit einem Punkt begnügen. Ein wenig unter die Räder geriet der GSV Geldern bei seinem Heimdebüt und unterlag gegen Viktoria Goch überraschend deutlich mit 1:4-Toren. Der FC Aldekerk musste sich beim SV Vrasselt mit 0:2 geschlagen geben. Komplettiert wird der Spieltag am Dienstag, wenn die DJK Twisteden die Sportfreunde aus Broekhuysen empfängt. Anpfiff ist um 20 Uhr.

TSV Wachtendonk-Wankum - SV Walbeck 2:0 (2:0). Die Einladung zum Toreschießen für die Heimelf ließ nicht lange auf sich warten. Die Gäste aus Walbeck starteten wieder einmal schwach und wurden durch eine früh attackierende Heimelf zu Fehlern gezwungen. So hatte Wachtendonks Michael Funken schnell die erste Einschussmöglichkeit. Und es dauerte nur bis zur sechsten Minuten, als er erneut freie Schussbahn hatte und diesmal zur Führung traf. Durch einige individuelle Fehler machten es die Gäste vom Walbecker Bergsteg dem TSV recht einfach, immer wieder gefährlich in den Strafraum vorzudringen. Bis zur 23. Minute dauerte es, da überwand Michael Franken mit einem Kunstschuss aus halblinker Position Walbecks Torhüter Manuel Prangs zum zweiten Mal. Die Walbecker Angriffsbemühungen waren dagegen mehr ein laues Lüftchen, torgefährliche Aktionen sehen anders aus. Nicht mehr ganz so druckvoll spielte die Heimelf nach der Pause, hatte aber wenig Mühe die Führung zu halten. Daran änderte sich auch wenig, als die Walbecker in der 65. Minute drei neue Spieler ins Rennen schickten. Die besseren Möglichkeiten waren nach wie vor auf Seiten der Heimelf, so hatte Samet Kaliskan in der 75. Minute das 3:0 auf dem Kopf. Die beste Möglichkeit hatte Walbeck kurz darauf, als Dennis Heyn einen Freistoß an den Pfosten setzte. In der Schlussphase hatten Tobias Böhm und Marc Jansen noch die Chance auf Ergebnisverbesserung, aber es blieb beim verdienten 2:0-Erfolg des TSV.

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„Wir hätten die Partie sicher noch deutlicher entscheiden können, ich bin aber mit unserer Spielanlage sehr zufrieden“, meinte TSV-Coach Günter Abel. „Wir waren wieder nicht aktiv genug, was in der Anfangsphase zu den beiden Gegentoren geführt hat“, sagte sein Walbecker Kollege Jörg Hegmans. „Nach den frühen Toren war unser Konzept dahin. Dann wird es für uns schwer, weil wir nicht so die Möglichkeiten nach vorne haben“, ergänzte Jens Jütten.

GSV Geldern – Viktoria Goch 1:4 (0:2). Die Heimpremiere ging für den GSV Geldern gehörig daneben. Die erhoffte Reaktion auf die deutliche 2:6-Niederlage in Bedburg-Hau blieb jedenfalls aus. „Spielerisch war es gar nicht so schlecht. Aber wir haben katastrophale Fehler in der Abwehr gemacht“, erklärte GSV-Trainer Marcel Blaschkowitz. Der Gocher Stürmer Christian Offermanns sagte zweimal Danke und schoss sein Team zur Pause mit 2:0 in Front. Auch der Anschlusstreffer zum 1:2 von Marcin Gesikowski (57.) konnte nicht die Wende einleiten. Schon im Gegenzug war Jordi Barbara für Goch mit dem 3:1 zur Stelle. Als Geldern noch einmal drängte, machte Gochs Jonathan Kling mit dem 4:1 in der 81. Minute alles klar. „Wir waren spielerisch zwar besser, hatten aber einige Aussetzer die zu den Gegentoren führten“, resümierte Blaschkowitz.

Kevelaerer SV – DJK Lowick 3:3 (2:1). Ganz nah dran am zweiten Saisonsieg waren die Kevelaerer. Alles lief eine knappe halbe Stunde bestens mit zwei Toren von Martin Sekela (6.) und Timo Verhoeven (26.). „Wir sind dann trotz dieser Führung aus dem Konzept geraten“, ärgerte sich KSV-Trainer Ferhat Ökce. Die Folge war der Anschlusstreffer der Gäste in der 45. Minute. Auch als Jan Wilbers nach einer Stunde auf 3:0 erhöhte, bedeutete dies noch keine Vorentscheidung. Nach einem Lowicker Doppelschlag stand’s fünf Minuten später nur noch 3:2. Als KSV-Keeper Fabian Groß in der 78. Minute die Ampelkarte kassierte, nutzten die Gäste den anschließenden Freistoß zum Ausgleichstreffer. „Wir müssen uns in den nächsten Tagen mal selbstkritisch hinterfragen, was in diesem Spiel passiert ist“, sagte Ökce.

SV Vrasselt – FC Aldekerk 2:0 (2:0). Die Spielanalyse von Trainer Marc Kersjes fiel nach 90 Minuten kurz und knapp aus: „Wir haben nicht gut gespielt und am Ende verdient verloren.“ Gegen die in der Offensive gut besetzte Emmericher Elf sah die Aldekerker Abwehr nicht immer gut aus. Vor allem bei den Gegentoren in der 27. und 35. Minute bestrafte die Heimelf die Ballverluste der Gäste in der eigenen Hälfte. Zwar verhinderte der FCA nach dem Wechsel weitere Gegentore, blieb selbst aber völlig harmlos. „Wir haben zwar einige Male versucht, in die gefährlich Zone der Emmericher zu gelangen, hatten aber nur zwei Halbchancen“, gab Kersjes zu.