VC Eintracht und TSV Weeze auf dem Sprung zur Westdeutschen

Volleyball : Heimvorteil für Volleyball-Nachwuchs

(mahei) „Siegen oder fliegen“ lautet das Motto vor der Qualifikationsrunde A zur Westdeutschen Volleyball-Meisterschaft. In den jeweiligen Vierergruppen erreichen nur die beiden besten Mannschaften die nächste Runde.

Die „U 20“-Juniorinnen des VC Eintracht Geldern und die „U 16“-Juniorinnen des TSV Weeze wollen jeweils ihren Heimvorteil nutzen.

Qualifikationsrunde A der „U 20“-Juniorinnen (Sa. ab 12 Uhr in der Gelderner Sporthalle an der Pariser Bahn: VC Eintracht Geldern – FCJ Köln; VCE Geldern – 1. VV Holzwickede; VCE Geldern – TV Gladbeck). Gleich zu Beginn des neuen Jahres haben die Trainer Lisa Harmsen und Wilfried van Meegen ihre Schützlinge in einem Trainingslager in der Sportschule Hachen auf die schwierigen Aufgaben vorbereitet und eingeschworen. Den letzten Schliff soll die Mannschaft in einem Testspiel gegen die eigene Landesliga-Auswahl erhalten, ehe am Samstag in heimischer Halle der Einzug in die Qualifikationsrunde B perfekt gemacht werden soll.

Auftaktgegner ist um 12 Uhr der FCJ Köln, der als Drittplatzierter seiner Staffel nur zwei seiner fünf Spiele gewinnen konnte. Es folgt die Begegnung mit dem 1. VV Holzwickede, der aus zehn Spielen viermal als Sieger hervorging. Sollte die Eintracht ihre Normalform erreichen, dürften die Spielerinnen vor durchaus lösbaren Aufgaben stehen. Zum Abschluss folgt dann noch der Kracher gegen den TV Gladbeck, der in der Oberliga ohne Satzverlust blieb und als Topfavorit gilt.

Qualifikationsrunde A der „U 16“-Juniorinnen (Sa. ab 15 Uhr im August-Janssen-Sportzentrum in Weeze: TSV Weeze – BSV Ostbevern; TSV Weeze – Lüner SV; TSV Weeze – DJK Südwest Köln). Eine glänzende Ausgangslage hat sich die Mannschaft des TSV Weeze erspielt, die mit nur einem einzigen verlorenen Satz aus sechs Spielen als Oberliga-Meister bereits namhafte Vereine wie Humann Essen, Blau-Weiß Dingden und VC Essen-Borbeck hinter sich gelassen hat. Als Gruppenkopf gesetzt gehen die Gastgeberinnen im heimischen Sportzentrum als Favorit an den Start. Vom Papier her der leichteste Gegner dürfte zu Beginn der BSV Ostbevern sein, der als Sechster seiner Staffel nur zwei von sieben Spielen gewinnen konnte und zusätzlich davon profitierte, dass zwei über ihm platzierte Reservemannschaften nicht startberechtigt sind.

Mehr Gegenwehr dürften der Lüner SV und die DJK Südwest Köln leisten, die in ihrer Staffel jeweils auf Rang drei landeten. Sollten die Schützlinge von TSV-Coach Heiko Dannenberg ihre zuletzt gezeigten Leistungen bestätigen, sollten auch diese beiden Kontrahenten in Schach gehalten werden können.