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VC Eintracht Geldern bangt wieder um die Aufstiegsrunde

Volleyball-Regionalliga der Frauen : Angstgegner stoppt Eintracht Geldern

Nach dem 0:3 im Hinspiel kassiert die Mannschaft um Trainer Eung-Zoll Chung gegen den VV Humann Essen auch ihre zweite Saisonniederlage (1:3). Ein starker Start war unter dem Strich zu wenig.

Es bleibt dabei: Für den Volleyball-Regionalligisten VC Eintracht Geldern gibt’s gegen den VV Humann Essen nichts zu holen. Zum Auftakt hatten die Spielerinnen um Trainer Eung-Zoll Chung am 17. Oktober ein 0:3 kassiert. Beim Wiedersehen in der Sporthalle „Am Bollwerk“ wurde nichts aus der geplanten Revanche. Das 1:3 (25:19, 23:25, 14:25, 16:25) bedeutete Saisonniederlage Nummer zwei für die Eintracht. Während der Gegner aus Essen mit dem Auswärtssieg wieder die Tabellenführung übernahm, belegen die Geldernerinnen aktuell mit 14 Punkten den dritten Platz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt.

Dabei erwischten die Gastgeberinnen, die neben Kapitänin Nicole Gey auch auf Mittelblockerin Anja Schoofs verzichten mussten, zunächst einen Start nach Maß. Fünf Siege in Folge hatten augenscheinlich für den nötigen Rückenwind gesorgt. Zur Freude der Zuschauer auf den Rängen präsentierte sich dieHeimmannschaft von ihrer besten Seite. Wie so oft in den vergangenen Wochen legte die Eintracht den Grundstein für ihre erfolgreichen Aktionen mit einer starken Abwehr- und Blockarbeit. Bis zum Stand von 12:12 verlief der erste Durchgang ausgeglichen – anschließend gab’s für die Geldernerinnen zunächst kein Halten mehr. Immer wieder setzte Zuspielerin Alina Verheyen gekonnt Mittelblockerin Dörthe Kallweit in Szene. Und wenn es der Essener Abwehr doch einmal gelang, den Ball im Spiel zu halten, war der Gelderner Block zur Stelle und machte den nächsten Punkt. Am Ende des ersten Satzes stand ein ungefährdetes 25:19 für die Gastgeberinnen – die Revanche schien ihren Lauf zu nehmen.

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Und wie so oft im Volleyball hing die Entscheidung letztlich am seidenen Faden. Im zweiten Durchgang fanden die Essenerinnen zu ihrer gewohnten Stärke zurück. Fortan erlebte das Publikum ein packendes Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Während die Gäste ihre Punkte mit starken Angriffsaktionen sammelten, trumpfte die Eintracht mit druckvollen Aufschlägen auf.

Beim Stand von 23:23 erreichte die Spannung in der Halle ihren Siedepunkt. Die Gäste hatten in diesem Moment die besseren Nerven und sorgten mit zwei Punkten für den Satzausgleich. Den Gelderner Spielerinnen, die sich ihrerseits eine 2:0-Führung wahrscheinlich nicht mehr hätten nehmen lassen, stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.

Danach fanden die Gastgeberinnen einfach nicht mehr zu ihrem Rhythmus und gaben die Sätze drei und vier deutlich ab. „Ab dem dritten Satz konnte man deutlich erkennen, dass uns für solch eine Situation noch die Routine fehlt. Wir mussten im Vorfeld im Training auf mehrere Spielerinnen verzichten. Das ist auch der Grund für die hohe Fehlerquote“, sagte Chung nach der Begegnung.

Für den VC Eintracht Geldern geht’s im Kampf um einen der ersten drei Plätze am Samstag, 11. Dezember, mit einem Heimspiel gegen den SC 99 Düsseldorf weiter (18 Uhr, Bollwerk-Halle). Der Gegner, der aktuell mit acht Punkten Rang fünf belegt, steht dann unter Zugzwang und kann seine kleine Chance auf die Aufstiegsrunde nur mit einem Auswärtssieg wahren.

VC Eintracht Geldern: Verheyen, Haag, Schröder, Djurdjevic, Baumann, Mülders, Kallweit, Schuldt, Patzke.

(mahei)