Tischtennis: Union Kevelaer-Wetten überzeugt als Aufsteiger

Tischtennis : Union Kevelaer-Wetten überzeugt als Aufsteiger

Die Hinrunde der Tischtennis-Bezirksligisten ist vorüber – Zeit um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Am 11. Januar startet dann die Rückrunde.

SV Union Kevelaer-Wetten (Platz 4): Als bestes Team aus dem Gelderland stehen die Union-Spieler derzeit auf dem vierten Tabellenplatz. "Damit können wir als Aufsteiger wirklich zufrieden sein. Vielleicht wäre sogar noch mehr drin gewesen, aber wir haben oft mit Ersatzspielern gespielt", sagt Teamsprecher Andreas Spiegels, dem besonders die Partie gegen Hamborn in Erinnerung geblieben ist. "Das war unser erstes Saisonspiel, das wir nur ganz knapp verloren haben. Wenn wir gegen Hamborn gewonnen hätten, hätten wir den Anschluss an die Spitze halten können."

Die Rückrundenziele der Wettener sind bodenständig. "Perfekt wäre natürlich der Relegationsplatz zum Aufstieg, aber mit dem vierten oder fünften Rang wären wir schon zufrieden", erklärt Spiegels. Das scheint durchaus machbar zu sein, denn die Wettener haben mit Andre Brouwers einen der besten Akteure der gesamten Liga in ihren Reihen. Brouwers gewann all seine Einzelspiele. "Er ist unser Leistungsträger. Er hat super gespielt", lobt der Teamsprecher.

TTC Blau-Weiß Geldern-Veert (Platz 5): Auch die Veerter blicken nicht unzufrieden auf die vergangenen Wochen zurück. Nach elf Begegnungen liegt der TTC im Tabellenmittelfeld. Mannschaftssprecher Andreas Dittrich hatte mit deutlich weniger gerechnet. "Wir sind zu Saisonbeginn davon ausgegangen, dass wir mit dem Abstieg zu tun haben würden", sagt er. Das Spielprinzip, die insgesamt neun Akteure um drei festgesetzte Spieler rotieren zu lassen, hat zwar dazu geführt, dass Veert nicht immer in Bestbesetzung antrat, aber der Teamsprecher ist dennoch zufrieden. "Das Prinzip war so beabsichtigt. In der Rückrunde wollen wir weiter im sicheren Mittelfeld rumturnen", kündigt Dittrich an. Höhere Ziele, wie etwa den Relegationsplatz haben sich die Veerter nicht gesteckt. "Das wäre auch vermessen."

SV Walbeck II (Platz 11): Walbecks Zweitvertretung dümpelt seit Wochen im Tabellenkeller der Bezirksliga und hat es nach elf Begegnungen gerade einmal zu zwei Siegen gebracht. "Zufrieden können wir absolut nicht sein. Wir hatten viele Ausfälle und Verletzte zu beklagen", sagt Teamsprecher Hermann-Josef Basten. Das bisher schlechte Abschneiden komme deswegen auch nicht besonders überraschend – dennoch: "Wir haben viele Spiele verloren, die wir hätten gewinnen können. Für die Rückrunde haben wir uns aber fest vorgenommen, die Klasse zu halten", gibt Basten vor. Um dies zu schaffen, haben sich die Walbecker überlegt, das Team personell umzustellen. "Die Klasse zu halten ist auch wichtig, um als Unterbau für die erste Mannschaft zu fungieren."

(cad)